Ich ha­be fer­tig. Mit Stu­di­um und so. Heu­te vor­mit­tag ha­be ich mei­ne Bachelor-Thesis an der Hoch­schu­le of­fi­zi­ell ab­ge­ge­ben. Ein gran­dio­ses Ge­fühl sa­ge ich euch. Und so lang­sam fin­de ich auch wie­der zu­rück ins rich­ti­ge Le­ben. Auch wenn mir mein Heim­ar­beits­platz in den letz­ten Wo­chen sehr ans Herz ge­wach­sen ist 😉 Aber es muss ja auch mal Schluss sein.

Für die die’s in­ter­es­siert, im fol­gen­den der Ti­tel und die Kurz­fas­sung mei­ner Ab­schluss­ar­beit:

Entwicklung eines generischen Grammatik-Moduls zur Einbindung von Multimedia-Inhalten in XML-Standard-Grammatiken

Kurzfassung:

Die vor­lie­gen­de Ar­beit be­schä­tigt sich mit der Ent­wick­lung ei­nes ge­ne­risch ver­wend­ba­ren Grammatik-Moduls, wel­ches die neu­en mul­ti­me­dia­len und in­ter­ak­ti­ven Fea­tures des EPUB 3-Standards ab­bil­det.

Be­son­de­rer Wert wird da­bei auf die An­for­de­run­gen ei­ner me­di­en­neu­tra­len Da­ten­hal­tung ge­legt, so dass die Ergebnis-Struktur nicht nur EPUB 3-Multimedia-Inhalte ab­bil­den, son­dern auch gleich­zei­tig für an­de­re Ziel­for­ma­te ein­ge­setzt wer­den kann.

In ei­nem vor­ge­la­ger­ten Schritt wer­den da­zu ak­tu­el­le und für die Ver­lags­bran­che wich­ti­ge Standard-Grammatiken auf ih­re der­zei­ti­gen Mög­lich­kei­ten zur Un­ter­stüt­zung der EPUB 3-Multimedia-Features hin un­ter­sucht, so­wie die An­for­de­run­gen an ei­ne Multimedia-XML-Struktur in ei­ner me­di­en­neu­tra­len Workflow-Umgebung ana­ly­siert.

Auf Ba­sis die­ser theo­re­ti­schen Aus­ar­bei­tung wird das Grammatik-Modul pra­xis­nah ent­wi­ckelt, do­ku­men­tiert und zu­dem ex­em­pla­risch in ei­nen me­di­en­neu­tra­len XML-Workflow und in ver­schie­de­ne Aus­ga­be­for­ma­te um­ge­setzt.

Schlag­wör­ter:
DTD-Modellierung, DTD-Erweiterung, DTD & Na­me­spaces, Multimedia-Modul, EPUB 3

Die Ar­beit war ei­ne Auf­trags­ar­beit mei­nes zu­künf­ti­gen Ar­beit­ge­bers, der pa­gi­na GmbH in Tü­bin­gen, und ist mit ei­nem Sperr­ver­merk bis zum 21.03.2013 ver­se­hen. Des­halb kann ich an die­ser Stel­le lei­der kei­ne wei­te­ren De­tails dar­über ver­öf­fent­li­chen.

Al­so ir­gend­wie funk­tio­niert das ja nicht so wie ich mir das ge­wünscht hat­te. Mit den wö­chent­li­chen Twitter-Updates. Sor­ry… Aber vie­le wer­den ja wahr­schein­lich eh di­rekt auf twitter.com/tobias_fischer mit­le­sen – wenn’s über­haupt in­ter­es­siert 😉

Das wä­re dann auch mal wie­der der ers­te ma­nu­el­le selbst­er­stell­te Ein­trag seit lan­gem. Des­halb mal ein paar In­fos als Fol­lowup.

Nach­dem ich mich in Tü­bin­gen ja nun schon seit fast 1 ½ Jah­ren hei­misch füh­le bin ich nun En­de Au­gust für mei­ne Bachelor-Arbeit (und viel­leicht auch die Zeit da­nach) end­gül­tig von Stutt­gart nach Tü­bin­gen um­ge­zo­gen. Ich ha­be kei­ne Vor­le­sun­gen mehr an der HdM, muss nur noch ab und zu zur Thesis-Betreuung o.Ä. nach Stutt­gart und ar­bei­te ne­ben­bei wie­der zwei Ta­ge fest bei pa­gi­na.

Die Ar­beit bei pa­gi­na und das The­ma mei­ner The­sis ste­hen das nächs­te hal­be Jahr voll un­ter dem The­ma „Mul­ti­me­dia in XML-Strukturen“ bzw. de­ren Um­set­zung in ver­schie­de­ne Aus­ga­be­for­ma­te. Könn­te so oder so ähn­lich auch der Ti­tel mei­ner The­sis wer­den.

Die letz­ten Wo­chen ha­be ich vor al­lem mit Um­zug und Zimmer-Einrichtung ver­bracht, mit ei­ner IKEA-Tour nach der an­de­ren, oder Abends mit Um­zugs­kis­ten aus­pa­cken. Und so lang­sam ha­be ich die Schnau­ze voll 😉 Aber na­ja, jetzt fehlt nur noch mein Bett. Und ich soll­te mir lang­sam mal über­le­gen ob ich die gan­zen Ord­ner aus dem Stu­di­um über­haupt noch­mal aus dem Kel­ler hoch ho­le…

So­was hab ich ja wirk­lich noch nicht er­lebt! Ein rie­si­ger be­heiz­ter Ba­de­zu­ber der auf ei­ner Par­ty durch­ge­hend ak­tiv be­nutzt wird! Was für ein Spaß! 😉

Die Schel­ling in Tü­bin­gen ist ein al­ter­na­ti­ves Wohn­pro­jekt das ur­sprüng­lich aus ei­ner Haus­be­set­zung her­vor­ging. Dort war ges­tern ei­ne gro­ße Ge­burts­tags­par­ty und nach stun­den­lan­ger Tan­ze­rei zu coo­len Balkan-Beats konn­te ich nicht wi­der­ste­hen und bin eben­falls noch für ei­ne hal­be Stun­de in den Zu­ber ge­stie­gen… An­ge­neh­me 40 Grad und ein Bier­chen um kurz nach 3 – ich muss sa­gen, das ent­spannt un­ge­mein!

Hier zwei Bil­der wie das tags­über aus­sieht…

Zum ers­ten Mal…

… seit lan­gem nicht nur „Bahn­hof“ ver­stan­den im Schwedisch-Kurs (Bahn­hof heißt üb­ri­gens „sta­ti­on“ [sta­chuun])

… mit mei­nen Mit­be­woh­nern ei­ne or­dent­li­che WG-Party ver­an­stal­tet. Sau­cool! Der BM9-Club hat ge­brannt! Dan­ke euch al­len! 🙂

… letz­ten Diens­tag seit lan­ger Zeit mal wie­der sel­ber Au­to ge­fah­ren und na­tür­lich prompt den ein­zi­gen Blit­zer des Abends auf­ge­spürt *grml*

… ei­nen duf­ten­den Kaf­fee aus mei­ner neu­en Nes­pres­so raus­ge­las­sen. Hmmm… wahr­haf­tig ein Ge­nuss!

… seit lan­gem mal wie­der ei­nen Abend kom­plett frei. Yeah!