ebook_correctionsAs a part of my prac­tical term in the past six mon­ths, I de­ve­lo­ped an XML-based work­flow for au­to­ma­ted E-Book-production. To be ho­nest, we ne­ver thought about a re­vi­si­on or cor­rec­tion work­flow. But the publishing-houses did! After de­li­vering the pro­du­ced epub-files to them we re­cei­ved the cor­rec­tions and an­no­ta­ti­ons via Fax – as shown in the image on the right si­de.

D’oh! We de­ve­lo­ped a re­al­ly cool high-technology work­flow and they put their reading-device on the co­pi­er, co­pied it, ma­de their an­no­ta­ti­ons on the pa­per and old-school-faxed it back to our of­fice.

Hehe ^^ No com­ment… 😉

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Info: I’m stu­dy­ing prin­ting and me­dia tech­no­lo­gy and for my prac­tical term I worked at a small pu­bli­shing ser­vice pro­vi­der, the pa­gi­na GmbH in Tübingen, Germany. With col­le­gues I de­ve­lo­ped this re­al­ly cool XML-EPUB-workflow with in­te­gra­ted au­to­ma­ted font-subsetting. Whoever is in­te­rested in this is­sue, feel free to ask me or the guys at pa­gi­na…

Liebe Deutsche Bahn,

ich fah­re je­des Jahr vie­le hun­der­te Kilometer mit Ihnen und mag Sie ja ei­gent­lich sehr. Und nor­ma­ler­wei­se ver­zei­he ich klei­ne Verspätungen auch, aber was ich am ver­gan­ge­nen Freitag, den 17. Juli 2009, in­ner­halb von 24 Stunden er­le­ben durf­te, schlägt dem Fass den Boden aus.

Ich ha­be mich um 7:22 Uhr am frü­hen Morgen von Stuttgart auf den Weg nach Tübingen ge­macht. Kurz vor Wendlingen hielt der Regional“express“ auf of­fe­ner Strecke an. Sperrung we­gen Oberleitungssschaden. 25 Minuten Stillstand, dann im Schritttempo zu­rück nach Plochingen. Dort hieß es, es wür­den Busse bis Nürtingen fah­ren. Als al­le Fahrgäste am Busbahnhof stan­den hieß es, es gibt kei­ne Busse, der Zug fährt wie­der. Und als wir dann al­le ge­ra­de im Zug platz­ge­nom­men hat­ten hieß es, der Zug fährt doch nicht. Letztendlich fuhr ein Dieseltriebwagen bis Wendlingen wo wir vor der Einfahrt in den Bahnhof noch­mals gu­te 15 Minuten war­ten durf­ten.

Aber auch in Wendlingen hat das mit dem Schienenersatzverkehr nicht so ganz ge­klappt. Für mitt­ler­wei­le zwei! kom­plet­te Regionalzüge wur­de ein ein­zi­ger Bus be­reit­ge­stellt. Wie kann man denn so pla­nen?!
Nach ei­ner wei­te­ren hal­ben Stunde Warten am Bahnsteig wur­den wei­te­re Busse be­reit­ge­stellt. Der Zugverkehr wur­de eben­falls wie­der auf­ge­nom­men.

Um 11 Uhr bin ich nach 3½-stündiger Odyssee mit mehr als 2 ½ Stunden Verspätung in Tübingen an­ge­kom­men. Dort muss­te ich mir von Ihren nicht ge­ra­de freund­li­chen Servicekräften sa­gen las­se, dass es im Regionalverkehr noch nicht mal ei­ne Erstattung des Fahrpreises gibt.
Eine Frechheit.

Nun geht das Chaos aber lei­der noch in ei­ne zwei­te Runde.
Abends muss­te ich von Tübingen nach Pforzheim und bin aus ter­min­li­chen Gründen mit der Regionalbahn über Horb und Calw ge­fah­ren. Durch ein Unwetter und um­ge­stürz­te Bäume auf den Gleisen durf­te ich die zwei­te Streckensperrung an die­sem Tag er­le­ben. Von Bad Teinach aus gab es Schienenersatzverkehr bis Bad Liebenzell. Der Busfahrer war kurz an­ge­bun­den und mein­te nur, er müs­se sich be­ei­len da­mit der Anschlusszug in Bad Liebenzell noch er­reicht wird.

Dort an­ge­kom­men war die Regionalbahn Richtung Pforzheim lei­der schon ab­ge­fah­ren und ih­re Fahrgäste stan­den sprich­wört­lich im (strö­men­den) Regen. Und nun kom­men Sie mal von Bad Liebenzell weg. Wie kön­nen Sie in solch ei­ner Situation ei­gent­lich die Regionalbahn nach Pforzheim ab­fah­ren las­sen oh­ne auf den Bus zu war­ten?!
Wir lie­ßen Freunde und Bekannte aus Pforzheim her­fah­ren und bil­de­ten Fahrgemeinschaften um ir­gend­wie al­le Fahrgäste pri­vat nach Pforzheim zu be­för­dern. Was ja – nur ne­ben­bei er­wähnt – ei­gent­lich Ihre Aufgabe sein soll­te…
Verspätung dies­mal: 50 Minuten. Hätten wir auf den nächs­ten „re­gu­lä­ren“ Zug ge­war­tet: min­des­tens 100 Minuten.

Auch wenn ich schon recht un­freund­lich er­fah­ren ha­be, dass es im Regionalverkehr kei­ne Erstattung des Fahrpreises gibt sen­de ich Ihnen in die­sem Brief den­noch mei­ne zwei Fahrkarten mit. Vielleicht zei­gen Sie sich nach der Lektüre die­ser amü­san­ten Bahnreise doch noch ku­lant und er­stat­ten mir den Fahrpreis. Immerhin ha­be ich so­eben mit der Verlängerung mei­ner BahnCard 50 für wei­te­re 115,- € Umsatz in Ihren Kassen ge­sorgt. Ich kann nur hof­fen, dass Sie das Geld auch gut in­ves­tie­ren.

Mit freund­lichs­ten Grüßen,
Ihr Tobias Fischer

 

P.S.: Auch heu­te, am 21. Juli 2009, hat das lei­der nicht so ganz ge­klappt. Schon wie­der Streckensperrung in Richtung Tübingen. Immerhin konn­ten wir erst gar nicht in den Zug ein­stei­gen und wur­den über Herrenberg nach Tübingen ge­schickt. „Nur“ ca. 40 Minuten Verspätung. Das ist doch schon­mal ein gu­ter Anfang 😉 Weiter so!

Nachdem ich ges­tern – (hof­fent­lich) er­folg­reich – mit Digitaldruck die ers­te Klausur des Semesters hin­ter mich ge­bracht ha­be, möch­te ich hier mal noch ein klei­nes Schmankerl ver­öf­fent­li­chen das ich beim Lernen im Skript ent­deckt ha­be.

Grandios! Das gan­ze ist nichts an­de­res als ein Inkjet-Druckkopf wie ihn auch eu­er Desktop-Tintenstrahldrucker ver­wen­det. Okay, zu­ge­ge­ben, er wur­de et­was mo­di­fi­ziert da­mit er mit le­bens­mit­tel­ech­ter „Karameltinte“ dru­cken kann – aber sonst gibts da kei­ne Tricks…

Allerdings wür­de ich für so ei­ne Verzierung kei­ne 3 Minuten län­ger auf mei­nen Kaffee war­ten 😉

cover_cicero_dez07.pngWas ich schon lan­ge mal blog­gen woll­te, aber bis­her nicht da­zu kam:

In der letz­ten Vorlesungswoche hat un­ser Prof für Digitaldruck ein Exemplar der Dezemberausgabe des Magazins Cicero her­um­ge­reicht. Aber nicht ir­gend­ei­nes – nein! Ein ab­so­lu­tes Unikat – per­so­na­li­siert und ein­zig­ar­tig.
Cicero hat sich für die Dezember-Jahresrückblick-Ausgabe et­was ganz be­son­de­res ein­fal­len las­sen: Die kom­plet­te Auflage von 160.000 Exemplaren er­schien im Handel je­weils mit ei­nem un­ter­schied­li­chen Cover. Keine Ausgabe gleicht der Anderen!

Für die Ausgabe stell­te die Nachrichtenagentur Reuters ihr ge­sam­tes Bildarchiv von 2007 zur Verfügung. Knapp 50 Millionen Bilder wur­den im Hintergrund der Titelseiten plat­ziert, 320.000 Druckseiten er­zeugt und 160.000 Titelseiten und 160.000 un­ter­schied­li­che Heftrückseiten ge­druckt.

Hewlett Packard war ei­ner der wich­tigs­ten Partner des Projekts. Ohne die zur Verfügung ge­stell­ten zehn HP Workstations und ei­nem im­mensen Speichernetz mit 9 TeraByte Kapazität wä­re die Individualisierung der kom­plet­ten Auflage wohl nicht mög­lich ge­we­sen. Letzendlich wur­den die 320.000 in­di­vi­du­el­len Druckseiten auch noch auf HP Indigo Digitaldruckmaschinen ge­druckt.
Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik – und auch un­ser Prof – be­ka­men zu­sätz­lich auch noch ei­ne VIP-Edition. 11.000 Magazine wur­den mit dem Namen und ei­nem Portraitfoto des Empfängers ver­se­hen und sind da­durch noch ein­zig­ar­ti­ger.

„Letztendlich ha­ben wir et­was ge­schaf­fen, das es so noch nie ge­ge­ben hat. Cicero zeigt da­mit auch, wie auf­re­gend Print in un­se­rer elek­tro­nisch ge­präg­ten Zeit sein kann.“

Ich glau­be die­sem Schlusssatz ist nichts mehr hin­zu­zu­fü­gen! Einfach nur fas­zi­nie­rend…
Und wer noch mehr nach­le­sen möch­te: www.cicero.de/160000bilder

Kaum zu glau­ben, aber wahr!
Irans Präsident Ahmadinejad bloggt!

Das Internetangebot ver­fügt über al­le wich­ti­gen Blog-Features in­klu­si­ve ei­nem Kommentarsystem!
Stopp, man darf den Präsidenten öf­fent­lich kri­ti­sie­ren? Oh ja! Mal was ganz was Neues im Iran. Im Iran? Oh nein! Da bleibt schein­bar al­les beim Alten. Zumindest ha­be ich noch kei­nen Landsmann des Präsidenten un­ter den Kommentatoren ge­fun­den. Die wer­den wei­ter­hin schön mund­tot ge­macht.

Schöne freie Bloggerwelt…