Die dies­jäh­ri­ge Eu­ro­pean Out­door Film Tour war mal wie­der ham­mer­mä­ßi­ge Outdoor-Action! Ab­so­lut se­hens­wert und in­spi­rie­rend!

Auf ei­ni­ge Fil­me mir be­son­ders gut ge­fal­len ha­ben möch­te ich hier kurz hin­wei­sen.

Das wä­re zum ei­nen die Do­ku „The Road From Ka­ra­kol“ von Kyle Demps­ter der im Som­mer 2011 mit dem Fahr­rad al­lei­ne quer durch Kir­gi­stan ge­ra­delt ist. Den ge­sam­ten 25-Minuten-Film kann man sich üb­ri­gens auch auf You­tube an­schau­en:

Sound­track: Exit­mu­sic – The Mo­dern Age und Le­molo­mu­sic – Open Air

Und des­wei­te­ren der Canyoning-Film „The Be­gin­ning“ wel­cher mich als Canyoning-Begeisterten be­son­ders ge­flasht hat. Zu­mal ich in ei­ner der Tessiner-Schluchten („Bog­ge­ra“) im Som­mer selbst erst war. Den Trai­ler gibts hier, den ge­sam­ten Film kann man ab 4 € als VOD über die Web­site kau­fen.

War­ren Ver­boom und sein Team ha­ben den wohl ers­ten Canyoning-Film über­haupt ge­dreht und ich kann euch die Voll­ver­si­on nur wärms­tens emp­feh­len. Ab­so­lut kras­ser Shiet 😉

Wie ist es ei­gent­lich, ein Kän­gu­ru als Mit­be­woh­ner zu ha­ben? Marc-Uwe, Stu­dent und Klein­künst­ler, er­fährt dies am ei­ge­nen Leib als ein vor­lau­tes Kän­gu­ru un­ge­fragt in sei­nem Wohn­zim­mer platz nimmt. Ab­surd denkst du? Nun, es kommt noch di­cker. Das Kän­gu­ru ist ein elen­di­ger Schnor­rer, größ­ter Nirvana-Fan, Kom­mu­nist, war frü­her beim Viet­cong und ist schnap­spra­li­nen­süch­tig. Da ist Spaß in der WG vor­pro­gram­miert!

In vie­len lus­ti­gen Kurz­ge­schich­ten er­zählt der Au­tor aus dem Le­ben mit dem Kän­gu­ru. Per­fekt zum mor­gend­li­chen Pen­deln im Zug. Und wer da noch nicht le­sen kann – das Kän­gu­ru gibt’s auch als Pod­cast auf Ra­dio Fritz.

Die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling
Ull­stein Ver­lag, ISBN: 978−3−548−37257−0

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10 Sät­ze, 341 Wor­te – kann das was tau­gen?!
Oh ja! „Wo die wil­den Ker­le woh­nen“ ist ei­nes der am schöns­ten il­lus­trier­ten Kin­der­bü­cher die es mei­ner Mei­nung nach gibt! Wer mit dem Ti­tel auf An­hieb nichts an­fan­gen kann, der wird sich spä­tes­tens dann an das Buch er­in­nern, wenn er ei­nen der ge­zeich­ne­ten „wil­den Ker­le“ sieht…

Wo die wil­den Ker­le woh­nen von Mau­rice Sendak
Dio­ge­nes Ver­lag, ISBN: 978−3−257−00513−4

Der ge­nia­le Schweden-Tripp – von dem ich in Kür­ze noch aus­führ­li­cher be­rich­ten wer­de – war auch in mu­si­ka­li­scher Hin­sicht sehr ge­lun­gen! Stich­wort iPod-Sharing wäh­rend lan­gen Bus­fahr­ten…

Ver­dammt vie­le coo­le Bands ge­hört in die­ser Wo­che! Des­halb hier ei­ne kur­ze Lis­te mit Emp­feh­lun­gen:

und vie­le coo­le Bands mehr!…

Ich ha­be ei­nen gro­ßen Feh­ler ge­macht!

Ich ha­be am Mon­tag im Frei­bad an­ge­fan­gen ein Buch zu le­sen. Ir­gend­wie ha­be ich schon lan­ge nichts mehr ge­le­sen, aber für’s Frei­bad und als Ab­len­kung ha­be ich das ge­braucht. Bis heu­te mit­tag konn­te ich das zum Ler­nen auch im­mer noch ganz gut aus der Hand le­gen, ob­wohl es schon sehr span­nend war. Aber heu­te abend nach dem Es­sen war da ein ge­wis­ser Punkt über­schrit­ten. Und so ver­brach­te ich den Abend, den ich ei­gent­lich zum Ler­nen ein­ge­plant hat­te, mit Le­sen.
Mei­ne Herrn! Das war das wohl span­nends­te Buch das ich in den letz­ten 5 Jah­ren ge­le­sen ha­be! Scho­ckie­ren­der Psycho-Kram von Ste­phen King. Ich bin im­mer noch ganz auf­ge­wühlt. Und ich glau­be so schnell wer­de ich das auch nicht ver­ges­sen. Da ist mir jetzt an ei­ni­gen Stel­len doch sehr der Atem ge­stockt.

Ste­phen King – Fried­hof der Ku­schel­tie­re

WOW!

So, und das al­les an­statt zu ler­nen. Ich hät­te ein­fach ein schlech­tes Buch le­sen sol­len und kein span­nen­des, fes­seln­des. Dann wä­re Nest­lers Skript viel­leicht wie­der in­ter­es­san­ter ge­we­sen. Sei’s drum. Was ge­sche­hen ist kann man nicht un­ge­sche­hen ma­chen. Oder was wür­den die Micmac-Indianer da­zu sa­gen?!! 😉 (in­si­der)

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Es ist ja nicht erst seit kur­zem Prü­fungs­zeit. Ich hät­te ja auch frü­her mit ler­nen an­fan­gen kön­nen. Und jetzt?
Prü­fungs­zeit = „Mach al­les, was du nicht magst, aber schon im­mer mal vor­hat­test „-Zeit 😉
Es ist doch ein­fach je­des Se­mes­ter wie­der das Sel­be mit der blö­den Ler­ne­rei…