ebook_correctionsAs a part of my prac­tical term in the past six mon­ths, I de­ve­lo­ped an XML-based work­flow for au­to­ma­ted E-Book-production. To be ho­nest, we ne­ver thought about a re­vi­si­on or cor­rec­tion work­flow. But the publishing-houses did! Af­ter de­li­vering the pro­du­ced epub-files to them we re­cei­ved the cor­rec­tions and an­no­ta­ti­ons via Fax – as shown in the image on the right si­de.

D’oh! We de­ve­lo­ped a re­al­ly cool high-technology work­flow and they put their reading-device on the co­pi­er, co­pied it, ma­de their an­no­ta­ti­ons on the pa­per and old-school-faxed it back to our of­fice.

Hehe ^^ No com­ment… 😉

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In­fo: I’m stu­dy­ing prin­ting and me­dia tech­no­lo­gy and for my prac­tical term I worked at a small pu­bli­shing ser­vice pro­vi­der, the pa­gi­na GmbH in Tü­bin­gen, Ger­ma­ny. With col­le­gues I de­ve­lo­ped this re­al­ly cool XML-EPUB-workflow with in­te­gra­ted au­to­ma­ted font-subsetting. Whoever is in­te­rested in this is­sue, feel free to ask me or the guys at pa­gi­na…

E-Mails mit PHP zu ver­sen­den geht ja an­sich ganz ein­fach und kom­for­ta­bel. In­ter­es­sant wird es je­doch, wenn Text­mails mit ma­nu­el­len Zei­len­um­brü­chen ver­schickt wer­den sol­len.

Ein Zei­len­um­bruch wird im Mail­text bei­spiels­wei­se wie folgt er­zeugt:

$mailtext = "Ich bin ein Absatz.\n";
$mailtext.= "Und ich auch!";

Da­mit die Steu­er­zei­chen \n, \r oder \t in­ter­pre­tiert wer­den müs­sen sie in dop­pel­ten An­füh­rungs­zei­chen ste­hen! Ein­fa­che An­füh­rungs­zei­chen im obi­gen Bei­spiel wür­den be­wir­ken, dass das ab­schlie­ßen­de \n im E-Mail-Text aus­ge­ge­ben wird.

Soll nun Text aus ei­ner MySQL-Datenbank in die E-Mail flie­ßen, und wur­de die­ser Text zu­vor über ein HTML-<textarea>-Feld in der Da­ten­bank ge­spei­chert, wer­den plötz­lich al­le Da­ten­bank­in­hal­te mit dop­pel­ten Zei­len­um­brü­chen in der E-Mail dar­ge­stellt.

Grund da­für ist die Form des Zei­len­um­bruchs der beim Spei­chern in die Da­ten­bank ge­schrie­ben wird. Und das ist bei der Über­ga­be des HTML-<textarea>-Fel­des ein so­ge­nann­ter „Windows-Zeilenumbruch“ im For­mat \r\n. Nor­ma­ler­wei­se in­ter­pre­tie­ren die meis­ten Pro­gram­me die­se Umbruchs-Kombination (Carriage-Return + New­Li­ne) als ei­nen zu­sam­men­hän­gen­den Um­bruch, die gän­gi­gen E-Mail-Clients hin­ge­gen in­ter­pre­tie­ren \r\n als dop­pel­ten Zei­len­um­bruch. Auch un­ter Win­dows.

Um die­se Miss­in­ter­pre­ta­ti­on zu um­ge­hen soll­te vor Ver­sand der E-Mail der kom­plet­te E-Mail-Text nach die­ser Zei­chen­kom­bi­na­ti­on durch­sucht wer­den. Am ein­fachs­ten geht dies mit ei­nem Re­gu­lä­ren Aus­druck der al­le Vork­om­nis­se von \r\n durch \n er­setzt.

$mailtext = "Ich bin ein Absatz.\n";
$mailtext.= "Und ich auch! Nach mir kommt Datenbankinhalt.";
$mailtext.= $datenbankinhalt;
 
$mailtext = preg_replace("%\r\n%", "\n", $mailtext);

Vor ei­ni­gen Mo­na­ten ha­be ich ei­ne Lö­sung zum Upload von docx- und xslx-Dateien in Mediawiki-Wiki’s ge­pos­tet.

In­zwi­schen ist das E-Book in al­ler Mun­de, und na­tür­lich soll man auch frei ver­füg­ba­re E-Books im Wi­ki hoch­la­den dür­fen. Doch auch hier wird der Mi­me­Ty­pe wie­der nicht rich­tig er­kannt.

file -bi un­ter Li­nux lie­fert für ein E-Book im po­pu­lä­ren „EPUB“-Format den Mi­me­Ty­pe application/x-zip, PHP in­ter­pre­tiert je­doch als application/zip. Ganz rich­tig wä­re üb­ri­gens application/epub+zip.

Um den EPUB-Upload zu ge­stat­ten muss al­so die Ex­ten­si­on epub dem Ar­ray $wgFileExtensions in der LocalConfig.php hin­zu­ge­fügt wer­den. Da­nach muss noch die Da­tei mime.types im Ord­ner /includes an­ge­passt wer­den. Da­zu muss le­dig­lich die Zei­le application/zip [...] um den Ein­trag epub er­wei­tert wer­den.

Wer viel mit CSS ar­bei­tet und („kras­se“) ta­bel­len­freie Web-Layouts er­stellt, der wird nicht drum­her­um kom­men, sich mit den CSS-Selektoren zu be­schäf­ti­gen.
In­zwi­schen bin ich et­was XPATH-ver­wöhnt was Se­lek­to­ren an­geht, denn mit self, child, parent, descendant, descendant-or-self, ancestor, ancestor-or-self, preceding, following, preceding-sibling und following-sibling hat man dort al­le, und da­mit mei­ne ich wirk­lich ALLE, Mög­lich­kei­ten im XML-(Struktur-)Baum zu na­vi­gie­ren und Ele­men­te zu se­lek­tie­ren.

Die Mög­lich­kei­ten in CSS sind da­ge­gen eher be­schei­den. Hier ei­ne kur­ze Über­sicht über die wich­tigs­ten CSS-Selektoren:

  • klasse klasse2
    Se­lek­tiert klasse2 die sich *ir­gend­wo* in­ner­halb von klas­se be­fin­det.
    Bei­spiel:
    <div class="klasse">
      <span class="klasse2">Dieser SPAN wird selektiert.
        <p class="klasse2">Dieser Absatz wird selektiert.</p>
      </span>
    </div>
  • klasse>klasse2
    Se­lek­tiert klasse2, wenn sich die­se ge­nau EINE Ebe­ne un­ter­halb von klas­se be­fin­det.
    Bei­spiel:
    <div class="klasse">
      <span class="klasse2">Dieser SPAN wird selektiert!
        <p class="klasse2">Dieser Absatz wird NICHT selektiert.</p>
      </span>
    </div>
  • klasse*klasse2
    Se­lek­tiert klasse2, wenn sich die­se ge­nau ZWEI Ebe­nen un­ter­halb von klas­se be­fin­det.
    Bei­spiel:
    <div class="klasse">
      <span class="klasse2">Dieser SPAN wird NICHT selektiert.
        <p class="klasse2">Dieser Absatz wird selektiert.</p>
      </span>
    </div>
  • klasse+klasse2
    Se­lek­tiert klasse2, wenn sich die­se di­rekt NACH klas­se be­fin­det.
    Bei­spiel:
    <div class="klasse">
      <span class="klasse2">Dieser SPAN wird NICHT selektiert.</span>
    </div>
    <div class="klasse2">
      Dafür wird dieses DIV selektiert.
    </div>

Was ich mir für CSS wirk­lich wün­sche, ist ein parent-Selektor. Der wür­de viel Ar­beit ab­neh­men! Ist aber in CSS3 lei­der nicht vor­ge­se­hen und bis CSS4 raus­kommt könn­ten noch ein paar Jähr­chen ver­ge­hen. Scha­de…

CSS 4 You bie­tet auf zwei Sei­ten noch wei­te­re In­fos zum Um­gang mit Se­lek­to­ren.

Wir neh­men fol­gen­den Fall an:

Es soll ei­ne per­ma­nen­te Wei­ter­lei­tung er­fol­gen von der al­ten URL http://www.domain.de/wiki/ nach http://wiki.domain.de/. Al­le an­ge­for­der­ten Sei­ten und Ver­zeich­nis­se (bei­spiels­wei­se index.php?title=Hauptseite) sol­len eben­falls wei­ter­ge­lei­tet wer­den.

Am ef­fek­tivs­ten wä­re hier ei­ne Wei­ter­lei­tung mit­tels mod_rewrite, für An­fän­ger je­doch nicht oh­ne wei­te­res zu im­ple­men­tie­ren, und auch nur dann mög­lich, wenn der Web­ser­ver, sprich Apa­che dies er­laubt.

Ei­ne Al­ter­na­ti­ve da­zu stellt das fol­gen­de klei­ne PHP-Script dar:

<?php
/**
 * Permanente Weiterleitung
 * @author Tobias Fischer / tobias (at) mediaversal (punkt) de
 * @date 2009-04-24
 */
 
$url = $PHP_SELF . '?' . $QUERY_STRING;
$url = str_replace('/wiki', '', $url);
 
header("Status: 301 Moved Permanently");
header("Location: http://wiki.domain.de" . $url);
 
exit;
?>

$PHP_SELF gibt das Ver­zeich­nis und die auf­ge­ru­fe­ne Da­tei ab Do­mai­nebe­ne zu­rück, in un­se­rem Fall al­so /wiki/index.php. $QUERY_STRING lie­fert al­le an­ge­häng­ten Va­ria­blen „nach dem Fra­ge­zei­chen“.
Nun müs­sen wir die­se bei­den Frag­men­te nur noch zu­sam­men­set­zen, dar­aus das ak­tu­el­le Ar­beits­ver­zeich­nis /wiki ent­fer­nen und an die neue URL http://wiki.domain.de/ an­hän­gen.

Die Sta­tus­mel­dung 301 teilt dem Brow­ser oder auch even­tu­el­len Such­ma­schi­nen mit, dass die an­ge­for­der­te Sei­te per­ma­nent um­ge­zo­gen ist – 302 da­ge­gen wür­de tem­po­rär um­lei­ten.