von weiten reisen, nerdigen skripten und kreativem agenturleben
Nach der Whale Watching Tour und anschliessender Fahrt in Richtung Port Alberni sind wir dort in der Naehe auf einem kleinen Provincial Park Campground untergekommen. Sehr schoen an einem See gelegen…
Der See dient unter anderem als Basis fuer die bekannten Martin Mars Fire Bomber, die groessten Loeschflugzeuge der Welt. Ein kurzer Besuch im Musuem war da am naechsten Morgen noch drin. Da die Waldbrandsaison noch nicht begonnen hat, war da auch noch alles ganz ruhig.
Weiter ging’s dann Richtung Vancouver, mit einem kurzen Zwischenstopp im Little Qualicum Falls Provincial Park der einige ganz nette Wasserfaelle zu bieten hatte:
Mit der Faehre ging es dann nachmittags zurueck nach Vancouver, wo wir sprichwoertlich unter der Bruecke schliefen — naja, zumindest auf einem Campingplatz. Trotzdem unter einer der am meisten befahrenen Bruecken der Stadt…
Am naechsten Tag stand noch ein Abstecher zum Lynn Canyon auf dem Programm und dann die Weiterfahrt in Richtung Hope um dort nach einer Woche Tour Christof mit ins Boot zu holen.
Am letzten Tag an der Westkueste der Insel darf natuerlich eins nicht fehlen: Eine Whale Watching Tour. Ich verfluche mich allerdings recht schnell dafuer, mein Teleobjektiv nicht mitgenommen zu haben.
Nichtsdestotrotz eine wunderbare dreistuendige Tour im Schnellboot. Wir sehen einige Grauwale (bzw. deren Ruecken und ab und zu mal eine Schwanzflosse), Seeloewen, Robben, Seeotter, viele Voegel und, zu guter Letzt, noch ein Weisskopfseeadler Paerchen. Beeindruckend! Im folgenden ein paar Impressionen, mehr Bilder gibt’s im zugehoerigen Foto-Album.
In der Naehe des Surfer-Staedtchens Tofino kommen wir zum ersten Mal auf einem Park-Campground unter. Im Pacific Rim National Park. Zugleich befinden wir uns auch die ersten zwei Naechte in „Bear Country“ — was nicht alle Teilnehmer der Gruppe in eine glueckliche Stimmung versetzt…
Nachts wird das Essen in sogenannten Food Lockern weggeschlossen, im Zelt sollten sich weder Nahrung noch stark riechende Toilettenartikel befinden und die Kleidung die man zum Kochen anhatte sollte man moeglichst nicht im Zelt lagern.
Belohnt wurden wir mit einem fantastischen Sonnenuntergang am Long Beach, einem der schoensten und laengsten Straende der Insel:
Baeren haben wir waehrend der drei Tage Aufenthalt im Nationalpark dann aber schlussendlich doch nicht gesehen.
Dafuer umsomehr beeindruckende Landschaft. Tolle Straende und atemberaubende Regenwaelder (!):
Am Samstag habe ich mich mit Svenja, Natalie und Christof am Flughafen getroffen um den Mietwagen abzuholen. 17 Tage quer durch West-Kanada mit einem schneeweissen und brandneuen Chevrolet Impala. Nicht ganz das was man sich fuer einen Backpack-Camping-Trip vorstellt, aber wir konnten nicht klagen — wurden immerhin eine Mietwagen-Klasse geupgraded… „Chevy“ war uebrigens Automatik — hat am Anfang ein bisschen gedauert bis wir Schaltwagen-Fahrer uns damit angefreundet hatten, war dann aber sehr angenehm.
Die erste Haelfte der Tour (Vancouver Island) waren wir nur zu dritt — Christof der noch eine Woche Sprachkurs in Vancouver gebucht hatte ist erst zur zweiten Haelfte zu uns gestossen.
Die erste Tagesetappe fuehrte uns von Vancouver nach Victoria, inkl. einer Faehrpassage von Horseshoe Bay nach Nanaimo. Weder die Faehrfahrt noch die Fahrt nach Victoria waren sehr eindrucksvoll. Allerdings haben wir von der Faehre aus schon erste Walruecken beobachten koennen.
Da es sich im allgemeinen in Kanada anbietet auf den guenstigen und gut gepflegten Campgrounds der Provincial Parks zu campen, wollten wir das gleich mal ausprobieren. In der Gegend um Victoria war allerdings alles belegt weshalb wir auf einen privaten Platz ausweichen mussten — dafuer gabs Feuerholz gratis. Camping mit Lagerfeuer — toll!
Die Lage abseits der Stadt bescherte uns ausserdem einen grandiosen Sternenhimmel — 48 Sekunden Belichtungszeit haben sogar ein Stueck der Milchstrasse (unten links) mit eingefangen:
Das Staedtchen Victoria war meines erachtens nach weniger Interessant. Ein paar schoene Gebaeude zwar, aber ziemlich ueberfuellt. Die englischen Wurzeln kann die Stadt allerdings nicht leugnen, an die Kolonialzeit erinnern viele altehrwuerdige Bauten, wie unter anderem das ehemalige Parlamentsgebaeude.
Fuer eine Runde Erholung und Abkuehlung nach der heissen Stadttour hat dann der schoene „Elk Lake“ in der Naehe von Victoria gesorgt.
Die Fahrt nach Tofino an der Westkueste der Insel war ziemlich spektakulaer. Die Bergkette und die Fahrt ueber kleine Bergstrassen war quasi ein Vorgeschmack auf die Rockies. Eine tolle Landschaft mit teilweise schneebedeckten Bergen, glasklaren Seen und Gebirgsbaechen, Wasserfaellen und Wald soweit das Auge reicht…
Einer der eindrucksvollsten Seen, weil mit der Groesste, war defintiv der Kennedy Lake, kurz vor Tofino, dessen Ausmasse sich von der Strasse aus nur erahnen lassen…
11 Aug
Vancouver — eine beeindruckende, nette und schoene Grossstadt mit tausenden unterschiedlichen Facetten!
Da ich ja quasi ohne Pause von der Arbeit direkt in den Flieger gestiegen bin, habe ich die ersten Tage erstmal zum aklimatisieren genutzt, um erstmal ein bisschen Urlaubsgefuehl aufkommen zu lassen.
Nach 20 Stunden auf den Beinen, inkl. 11 Stunden Flug habe ich den Tag erstmal zur Nacht gemacht und mich mit Schlafbrille und Ohropax bis zum naechsten Morgen erstmal 13 Stunden im Hostel verkrochen. Hat geholfen. Kaum Jetlag. Das Meer-Klima hat die naechsten Tage dann aber doch noch recht muede gemacht.
Am Dienstag habe ich per Fahrrad den Stanley-Park erkundet, den schoensten und groessten Park Vancouvers. Teilweise findet man regenwaldaehnliche Fleckchen mit riesigen alten Baeumen vor…
Und wenn man schon in der Naehe ist, dann darf natuerlich auch ein Abstecher an den Strand nicht fehlen, um zumindest ein paar Zehen in den kalten Pazifik zu haengen
Die darauffolgenden Tage habe ich dann in loser Reihenfolge die Downtown umgebenden Stadtviertel zu Fuss erkundet und viel Zeit lesend in irgendwelchen Cafes verbracht. Hat ein bisschen gedauert, bis ich meinen an 50/60-Stunden-Wochen gewoehnten Kopf ein bisschen auf Urlaub herunterfahren konnte. Aber es hat funktioniert…
Mit einem anderen Backpacker aus dem Hostel hab ich mir desabends noch „Wer ist Hanna“ im Kino angeschaut. Cooler Film! Ist aber vor allem den Chemical Brothers zu verdanken, die den Soundtrack komponiert haben. Ganz stark!
Der Snack-Hit im kanadischen bzw. amerikanischen Nachtleben sind offenbar seit neuestem die sogenannten „Edemama Beans“ die man aus der Schale saugt/lutscht und die leicht gesalzen sind. Interessant…
Sieht dann uebrigens so aus: http://flic.kr/p/gQGE1
Und um beim Nachtleben zu bleiben: Bier ist im wesentlichen teurer und schlechter als in Deutschland, deshalb habe ich den Konsum stark eingeschraenkt
Von Museen oder sonstigen Sehenswurdigkeiten kann ich erstmal nicht berichten — die ersten Tage wollte ich erstmal ganz der Entspannung widmen… Die Skyline, die Parks und die abwechslungsreichen Stadtviertel waren jedoch schonmal Sehenswuerdigkeit genug. Alles weitere folgt dann am Ende meines Urlaubs, wenn ich nochmal fuer sechs weitere Tage in Vancouver bin.
Hej hej, jag heter Tobias och är tjugofyra år gammal. Das, liebe Freunde der Sprachenkultur, war Schwedisch. Und nochmals auf deutsch: mein Name ist Tobias und ich bin 24 Jahre alt. An der Hochschule der Medien in Stuttgart habe ich acht Semester "Druck- und Medientechnologie" studiert. Anfang 2007 habe ich mich mit [mediaversal] selbstständig gemacht, meinem StartUp das mir die Zeit des Studiums etwas versüßte. Seit April 2011 arbeite ich jedoch festangestellt bei der pagina GmbH und entwickle und gestalte E-Books. Und was sonst noch so los ist erfahrt ihr hier im Blog!