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von weiten reisen, nerdigen skripten und kreativem agenturleben

28. — 29. Juli 2011

Nach der Whale Watching Tour und an­schlies­sen­der Fahrt in Rich­tung Port Al­berni sind wir dort in der Na­ehe auf ei­nem klei­nen Pro­vin­cial Park Camp­ground un­ter­ge­kom­men. Sehr schoen an ei­nem See gelegen…

Sonnenuntergang am Sprout Lake

Son­nen­un­ter­gang am Sprout Lake

Der See dient un­ter an­de­rem als Ba­sis fuer die be­kann­ten Mar­tin Mars Fire Bom­ber, die groess­ten Loesch­flug­zeuge der Welt. Ein kur­zer Be­such im Musuem war da am na­echs­ten Mor­gen noch drin. Da die Wald­brand­sai­son noch nicht be­gon­nen hat, war da auch noch al­les ganz ruhig.

Wei­ter ging’s dann Rich­tung Van­cou­ver, mit ei­nem kur­zen Zwi­schen­stopp im Little Qua­li­cum Falls Pro­vin­cial Park der ei­nige ganz nette Was­ser­fa­elle zu bie­ten hatte:

Little Qualicum Falls

Little Qua­li­cum Falls

Mit der Fa­ehre ging es dann nach­mit­tags zu­ru­eck nach Van­cou­ver, wo wir sprich­wo­ert­lich un­ter der Bru­ecke schlie­fen — naja, zu­min­dest auf ei­nem Cam­ping­platz. Trotz­dem un­ter ei­ner der am meis­ten be­fah­re­nen Bru­ecken der Stadt…

Am na­echs­ten Tag stand noch ein Ab­ste­cher zum Lynn Can­yon auf dem Pro­gramm und dann die Wei­ter­fahrt in Rich­tung Hope um dort nach ei­ner Wo­che Tour Chris­tof mit ins Boot zu holen.

Wei­tere Bil­der gibt es hier…




27. Juli 2011

Am letz­ten Tag an der West­ku­este der In­sel darf na­tu­er­lich eins nicht feh­len: Eine Whale Watching Tour. Ich ver­flu­che mich al­ler­dings recht schnell da­fuer, mein Te­le­ob­jek­tiv nicht mit­ge­nom­men zu haben.

Nichts­des­to­trotz eine wun­der­bare dreis­tu­en­dige Tour im Schnell­boot. Wir se­hen ei­nige Grau­wale (bzw. de­ren Ru­ecken und ab und zu mal eine Schwanz­flosse), See­loewen, Rob­ben, Seeot­ter, viele Vo­e­gel und, zu gu­ter Letzt, noch ein Weiss­kopf­see­ad­ler Paer­chen. Be­ein­dru­ckend!  Im fol­gen­den ein paar Im­pres­sio­nen, mehr Bil­der gibt’s im zu­ge­hoeri­gen Foto-Album.

Schicke Ueberlebensanzuege

Schi­cke Ueberlebensanzuege

Zodiac in voller Fahrt

Zo­diac in vol­ler Fahrt

Grauwalruecken

Grau­wal­ru­ecken

Da! Eine Grauwalschwanzflosse!

Da! Eine Grauwalschwanzflosse!

Seeloewen auf den Felsen

See­loewen auf den Felsen

Vogelinsel

Vo­gel­in­sel

Und noch ein Grauwal

Und noch ein Grauwal

Weisskopfseeadler

Weiss­kopf­see­ad­ler

 

 




25. — 26. Juli 2011

In der Na­ehe des Surfer-Staedtchens To­fino kom­men wir zum ers­ten Mal auf ei­nem Park-Campground un­ter. Im Pa­ci­fic Rim Na­tio­nal Park. Zu­gleich be­fin­den wir uns auch die ers­ten zwei Na­echte in „Bear Coun­try“ — was nicht alle Teil­neh­mer der Gruppe in eine glu­eck­li­che Stim­mung versetzt…

Nachts wird das Es­sen in so­ge­nann­ten Food Lo­ckern weg­ge­schlos­sen, im Zelt soll­ten sich we­der Nah­rung noch stark rie­chende Toi­let­ten­ar­ti­kel be­fin­den und die Klei­dung die man zum Ko­chen an­hatte sollte man mo­eglichst nicht im Zelt lagern.

Be­lohnt wur­den wir mit ei­nem fan­tas­ti­schen Son­nen­un­ter­gang am Long Be­ach, ei­nem der scho­ens­ten und la­engs­ten Straende der Insel:

Sonnenuntergang am Long Beach

Son­nen­un­ter­gang am Long Beach

Bae­ren ha­ben wir waeh­rend der drei Tage Auf­ent­halt im Na­tio­nal­park dann aber schluss­end­lich doch nicht gesehen.

Da­fuer um­so­mehr be­ein­dru­ckende Land­schaft. Tolle Straende und atem­be­rau­bende Regenwaelder (!):

Regenwald im Pacific Rim National Park

Re­gen­wald im Pa­ci­fic Rim Na­tio­nal Park

Long Beach

Long Be­ach

Wei­tere Bil­der gibt es hier…




23. — 25. Juli 2011

Am Sams­tag habe ich mich mit Svenja, Na­ta­lie und Chris­tof am Flug­ha­fen ge­trof­fen um den Miet­wa­gen ab­zu­ho­len. 17 Tage quer durch West-Kanada mit ei­nem schnee­weis­sen und brand­neuen Che­v­ro­let Im­pala. Nicht ganz das was man sich fuer ei­nen Backpack-Camping-Trip vor­stellt, aber wir konn­ten nicht kla­gen — wur­den im­mer­hin eine Mietwagen-Klasse ge­u­p­graded… „Chevy“ war ueb­ri­gens Au­to­ma­tik — hat am An­fang ein biss­chen ge­dau­ert bis wir Schaltwagen-Fahrer uns da­mit an­ge­freun­det hat­ten, war dann aber sehr angenehm.

Die erste Ha­elfte der Tour (Van­cou­ver Is­land) wa­ren wir nur zu dritt — Chris­tof der noch eine Wo­che Sprach­kurs in Van­cou­ver ge­bucht hatte ist erst zur zwei­ten Ha­elfte zu uns gestossen.

Die erste Ta­ges­etappe fu­ehrte uns von Van­cou­ver nach Vic­to­ria, inkl. ei­ner Fa­ehr­pas­sage von Hor­ses­hoe Bay nach Na­naimo. We­der die Fa­ehr­fahrt noch die Fahrt nach Vic­to­ria wa­ren sehr ein­drucks­voll. Al­ler­dings ha­ben wir von der Fa­ehre aus schon erste Wal­ru­ecken be­ob­ach­ten koennen.

Da es sich im all­ge­mei­nen in Ka­nada an­bie­tet auf den guens­ti­gen und gut ge­pfleg­ten Camp­grounds der Pro­vin­cial Parks zu cam­pen, woll­ten wir das gleich mal aus­pro­bie­ren. In der Ge­gend um Vic­to­ria war al­ler­dings al­les be­legt wes­halb wir auf ei­nen pri­va­ten Platz aus­wei­chen muss­ten — da­fuer gabs Feu­er­holz gra­tis. Cam­ping mit La­ger­feuer — toll! :-)

Die Lage ab­seits der Stadt be­scherte uns aus­ser­dem ei­nen gran­dio­sen Ster­nen­him­mel — 48 Se­kun­den Be­lich­tungs­zeit ha­ben so­gar ein Stu­eck der Milch­strasse (un­ten links) mit eingefangen:

Sternenhimmel auf Vancouver Island

Ster­nen­him­mel auf Van­cou­ver Island

Das Sta­edt­chen Vic­to­ria war mei­nes er­ach­tens nach we­ni­ger In­ter­es­sant. Ein paar scho­ene Ge­baeude zwar, aber ziem­lich ue­ber­fu­ellt. Die eng­li­schen Wur­zeln kann die Stadt al­ler­dings nicht leug­nen, an die Ko­lo­ni­al­zeit er­in­nern viele alt­ehr­wu­er­dige Bau­ten, wie un­ter an­de­rem das ehe­ma­lige Parlamentsgebaeude.

Ehemaliges Parlamentsgebaeude in Victoria

Ehe­ma­li­ges Par­la­ments­ge­baeude in Victoria

Fuer eine Runde Er­ho­lung und Ab­ku­eh­lung nach der heis­sen Stadt­tour hat dann der scho­ene „Elk Lake“ in der Na­ehe von Vic­to­ria gesorgt.

Die Fahrt nach To­fino an der West­ku­este der In­sel war ziem­lich spek­ta­ku­laer. Die Berg­kette und die Fahrt ue­ber kleine Berg­stras­sen war quasi ein  Vor­ge­schmack auf die Ro­ckies. Eine tolle Land­schaft mit teil­weise schnee­be­deck­ten Ber­gen, glas­kla­ren Seen und Ge­birgs­bae­chen, Was­ser­fa­el­len und Wald so­weit das Auge reicht…

Ei­ner der ein­drucks­volls­ten Seen, weil mit der Groesste, war def­in­tiv der Ken­nedy Lake, kurz vor To­fino, des­sen Aus­masse sich von der Strasse aus nur er­ah­nen lassen…

Kennedy Lake / Vancouver Island

Ken­nedy Lake / Van­cou­ver Island

Wei­tere Bil­der gibt es hier…




18. — 22. Juli

Vancouver Skyline

Van­cou­ver Skyline

Van­cou­ver — eine be­ein­dru­ckende, nette und scho­ene Gross­stadt mit tau­sen­den un­ter­schied­li­chen Facetten!

Da ich ja quasi ohne Pause von der Ar­beit di­rekt in den Flie­ger ge­stie­gen bin, habe ich die ers­ten Tage erst­mal zum akli­ma­ti­sie­ren ge­nutzt, um erst­mal ein biss­chen Ur­laubs­ge­fu­ehl auf­kom­men zu lassen.

Nach 20 Stun­den auf den Bei­nen, inkl. 11 Stun­den Flug habe ich den Tag erst­mal zur Nacht ge­macht und mich mit Schlaf­brille und Ohro­pax bis zum na­echs­ten Mor­gen erst­mal 13 Stun­den im Hos­tel ver­kro­chen. Hat ge­hol­fen. Kaum Jet­lag. Das Meer-Klima hat die na­echs­ten Tage dann aber doch noch recht muede gemacht.

Am Diens­tag habe ich per Fahr­rad den Stanley-Park er­kun­det, den scho­ens­ten und groess­ten Park Van­cou­vers. Teil­weise fin­det man re­gen­waldaehn­li­che Fleck­chen mit rie­si­gen al­ten Baeu­men vor…

Stanley Park

Stan­ley Park

Und wenn man schon in der Na­ehe ist, dann darf na­tu­er­lich auch ein Ab­ste­cher an den Strand nicht feh­len, um zu­min­dest ein paar Ze­hen in den kal­ten Pa­zi­fik zu haen­gen ;-)

Stanley Park - Third Beach

Stan­ley Park — Third Beach

Die dar­auf­fol­gen­den Tage habe ich dann in lo­ser Rei­hen­folge die Down­town um­ge­ben­den Stadt­vier­tel zu Fuss er­kun­det und viel Zeit le­send in ir­gend­wel­chen Ca­fes ver­bracht. Hat ein biss­chen ge­dau­ert, bis ich mei­nen an 50/60-Stunden-Wochen ge­wo­ehn­ten Kopf ein biss­chen auf Ur­laub her­un­ter­fah­ren konnte. Aber es hat funk­tio­niert… :-)

Mit ei­nem an­de­ren Back­pa­cker aus dem Hos­tel hab ich mir des­abends noch „Wer ist Hanna“ im Kino an­ge­schaut. Coo­ler Film! Ist aber vor al­lem den Che­mi­cal Bro­thers zu ver­dan­ken, die den Sound­track kom­po­niert ha­ben. Ganz stark!

Der Snack-Hit im ka­na­di­schen bzw. ame­ri­ka­ni­schen Nacht­le­ben sind of­fen­bar seit neu­es­tem die so­ge­nann­ten „Ede­mama Be­ans“ die man aus der Schale saugt/lutscht und die leicht ge­sal­zen sind. In­ter­es­sant…
Sieht dann ueb­ri­gens so aus: http://flic.kr/p/gQGE1

Und um beim Nacht­le­ben zu blei­ben: Bier ist im we­sent­li­chen teu­rer und schlech­ter als in Deutsch­land, des­halb habe ich den Kon­sum stark ein­ge­schraenkt ;-)

Von Mu­seen oder sons­ti­gen Se­hens­wur­dig­kei­ten kann ich erst­mal nicht be­rich­ten — die ers­ten Tage wollte ich erst­mal ganz der Ent­span­nung wid­men… Die Sky­line, die Parks und die ab­wechs­lungs­rei­chen Stadt­vier­tel wa­ren je­doch schon­mal Se­hens­wu­er­dig­keit ge­nug. Al­les wei­tere folgt dann am Ende mei­nes Ur­laubs, wenn ich noch­mal fuer sechs wei­tere Tage in Van­cou­ver bin.

Wei­tere Bil­der gibt es hier…




    Kanada-Urlaub

    Was bis­her ge­schah: Van­cou­ver, Van­cou­ver Is­land, Vic­to­ria, To­fino, Van­cou­ver, Har­ri­son Hot Springs, Fra­ser Can­yon, Hell’s Gate, Kam­loops, Cle­ar­wa­ter, Blue Ri­ver, Jas­per, Lake Louise, Banff, Cal­gary, Ed­mon­ton, Kam­loops, Adams Lake, Lyt­ton, Burnaby, Vancouver

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    Hej hej, jag heter Tobias och är tjugofyra år gammal. Das, liebe Freunde der Sprachenkultur, war Schwedisch. Und nochmals auf deutsch: mein Name ist Tobias und ich bin 24 Jahre alt. An der Hochschule der Medien in Stuttgart habe ich acht Semester "Druck- und Medien­tech­no­logie" studiert. Anfang 2007 habe ich mich mit [mediaversal] selbstständig gemacht, meinem StartUp das mir die Zeit des Studiums etwas versüßte. Seit April 2011 arbeite ich jedoch festangestellt bei der pagina GmbH und entwickle und gestalte E-Books. Und was sonst noch so los ist erfahrt ihr hier im Blog!