von weiten reisen, nerdigen skripten und kreativem agenturleben
16 Apr
Yeah! Ab nach Schweden! Am 03. Mai gehts los.
An der HdM lehr zur Zeit ein schwedischer Gastprofessor und der organisiert – vor allem mit den Verpackern – eine Exkursion nach Schweden. Janosch und ich werden die Drucktechniker vertreten und vom 03. bis zum 09. Mai durch West– und Südschweden reisen.
Stationen werden unter anderem ein paar Verpackungsfirmen sein, TetraPack die Heimatuni des Profs (Lidköping/Norrköping) und am letzten Tag IKEA. Besichtigung der Katalogproduktion in Älmhult. Da wo ich mich beworben hatte
Bin ich sehr gespannt drauf!
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Außerdem hab ich an den letzten Abenden etwas an meinem Blogdesign gefeilt. Der einzig größere Unterschied ist der größere Content-Bereich der um 80 Pixel gewachsen ist. Aus aktuellem Anlass, denn sonst wären solch technische Beiträge mit Codebeispielen wie der Letzte eher schlecht zu lesen…
In der Vorlesung „Digitale Fotografie“ haben wir im letzten Semester neben der ganzen Theorie auch noch ein Praxisprojekt gestartet. Thematisch hat sich alles um das Thema CGI’s gedreht. Computer Generated Images. In der Digitalfotografier wächst der Markt für gerenderte Bilder immer mehr. Schon 2006 während meinem Praktikum bei Meyle&Müller in Pforzheim liefen beim Kunden IKEA schon erste Tests mit computergenerierten Bilder – die wenig später dann auch tatsächlich im neuen IKEA-Katalog abgedruckt wurden. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: es muss für das Shooting einer IKEA-Küche kein „echtes“ Set mehr gebaut werden, alle Daten liegen digital als CAD-Daten für die Produktion vor und daraus kann das Produkt gerendert werden. Hinzu kommt eventuell noch ein real geschossenes Foto als Hintergrund oder aber auch dieser wird gerendert.
Ein weiteres großes Einsatzgebiet ist die Automobilbranche. Darauf haben wir uns stark konzentriert und konnten dank der räumlichen Nähe mit hochkarätigen Partnern zusammenarbeiten. René Staud, Mercedes und dem Ritter Museum in Waldenbuch (Ritter Sport).
Da sich das Projekt aufgrund des Umfangs in die Länge zog, konnte ich am Ende leider nicht mehr so stark partizipieren und habe mich nur noch etwas um Dokumentation und so gekümmert.
Ein endgültiges Resultat, also ein fertiges, perfektes CGI-Bild, wird es wohl noch nicht geben, da wird das nächste Semester noch dran feilen, aber ein vorläufiges Ergebnis gibt es schon. Unser kleines Making-Of:
Zwei drei mal bin auch ich drauf, beim Shooting im Ritter-Museum.
19 Mrz
Gestern abend eine kurze Runde bowlen gewesen mit meinen zwei neuen Mitbewohnern und Freunden. Nachdem ich von 8 bis 9 kurz eingenickt bin haben sie mich auf die schnelle doch noch überredet mitzukommen. Sie haben es bereut. Und werden mich wohl nie wieder zum Bowlen mitnehmen
Es war Glück (oder vielleicht auch nicht…), aber so gut wie gestern hab ich selten gespielt und alle anderen haushoch abgezogen. Ich prahle mit sowas ja ungern, aber mit Spares und Strikes fast komplett durchs ganze Spiel
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Ein dreiviertel Jahr lang kein Volleyball mehr gespielt. Und dann am Montag in den Unisport und 2 Stunden durchgepowert. Meine Herrn! Ich hab heute noch Muskelkater! Von bösem Hallenbrand am Knie und dem kaputten Daumen mal gar nicht zu reden…
Aber es hat Spaß gemacht!
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Praktikanten bei pagina müssen zwar keinen Kaffee kochen oder Kopieren, dafür aber die Post machen und Scannen. Ich habe da vielleicht etwas Sonderstatus weil ich mehr in der Entwicklung bin als meine Mit-Praktikantin, aber es ist dann doch ab und zu eine willkommene Abwechslung. Ein mal die Woche 300 Seiten in kleinen Paketen durch den Scanner jagen, keine Bildschirmarbeit, relaxen…
Wie schon erwähnt, die erste Arbeitswoche war prima! Nette Kollegen, super Arbeitsathmosphäre und spannende Aufgaben. Ich musste nur ein einziges mal kopieren – das aber freiwillig um eine Liste der gängigsten Korrekturzeichen parat zu haben
Die ersten Tage war natürlich erstmal Einarbeiten angesagt und ich habe mir Ordnerweise Wissen über aktuelle Projekte angelesen. Die restliche Zeit habe ich mich mit dem Styling diverser XML-Editoren per CSS beschäftigt. Die Ergebnisse durfte ich dann auch gleich am vergangenen Dienstag in Frankfurt dem Fischer Taschenbuch Verlag vorstellen.
Frankfurt. Ein anstrengender 15h-Trip. Ich habe mein CSS vorgestellt, wir haben viel über E-Books geredet (DER Hype momentan für die Verlage) und ich durfte protokollieren. Spannende Geschichte!
Danach ging’s noch zum Goethe-Haus in die Frankfurter Innenstadt, genauer zum Freien Deutschen Hochstift. Ich zitiere: „Das Freie Deutsche Hochstift ist eines der ältesten Kulturinstitute Deutschlands und eine gemeinnützige Forschungsinstitution.„
Thematisch bin ich da allerdings teilweise voll ausgestiegen. Konkret ging es um die Umsetzung einer historisch-kritischen Ausgabe der Werke von Hugo von Hofmannsthal, einem (scheinbar) relativ bedeutenden Schriftsteller des 19. und 20. Jahrhunderts.
Ihr versteht nur Bahnhof? Ich auch…
Nebenbei hatten wir noch Gelegenheit einen Blick in das Hofmannsthal-Archiv zu werfen. Seinen Nachlass an Büchern. Das wiederum war einmalig! Hattet ihr schonmal eine Originalausgabe eines Buches in der Hand das Thomas Mann ebenfalls in den Händen hielt (und Hofmannsthal gewidmet hat)?
Alte Bücher, und gerade solch ein Archiv an alten Büchern, sind einfach eine faszinierende Sache!
10 Mrz
Ich schätze ich habe einiges aufzuholen. Die letzten 2 Wochen bin ich leider absolut nicht zum bloggen gekommen – da sieht man mal wieder wie toll und stressfrei die Prüfungszeit doch ist. Ich glaube das war meine blogfreudigste Zeit bisher…
Also, dann repetiere ich mal. Im Januar und Februar habe ich fleißig versucht, mein lang angekündigtes Praxissemester in die Wege zu leiten, nachdem das ganze im Dezember etwas ins Stocken geriet. Kontakte hab ich hergestellt, zu InterIKEA Systems und auf Empfehlung auch zu IKEA Communications. Erstere beschäftigen jedoch leider keine Praktikanten und ICom hatte es bis zu meiner Deadline leider nicht für nötig erachtet zu antworten. Erst zwei Tage nachdem ich dann woanders zugesagt hatte. Das war dann aber keine Zusage sondern eine Info-Mail, dass sie meine Daten verlegt haben und ich mich doch nochmal melden soll. Tja, das wars dann mit Praxissemester in Schweden. Oder? Nun, inzwischen ist die Geschichte etwas mehr ins Rollen gekommen und vielleicht habe ich ab Herbst diesen Jahres oder ab März nächsten Jahres die Möglichkeit ein zweites, freiwilliges Praxissemester dort zu machen. Abwarten.
Zugesagt hatte ich in der Zwischenzeit bei pagina in Tübingen, der Firma eines meiner Dozenten an der HdM.
Am 28. Februar bin ich so halb nach Tübingen umgezogen und am 02. März habe ich mein Praxissemester begonnen.
Bisher eine absolut coole Woche – mehr dazu jedoch erst in den nächsten Tagen.
Hej hej, jag heter Tobias och är tjugofyra år gammal. Das, liebe Freunde der Sprachenkultur, war Schwedisch. Und nochmals auf deutsch: mein Name ist Tobias und ich bin 24 Jahre alt. An der Hochschule der Medien in Stuttgart habe ich acht Semester "Druck- und Medientechnologie" studiert. Anfang 2007 habe ich mich mit [mediaversal] selbstständig gemacht, meinem StartUp das mir die Zeit des Studiums etwas versüßte. Seit April 2011 arbeite ich jedoch festangestellt bei der pagina GmbH und entwickle und gestalte E-Books. Und was sonst noch so los ist erfahrt ihr hier im Blog!