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von weiten reisen, nerdigen skripten und kreativem agenturleben

Archiv für die Kategorie ‘studentenleben




Bis 4 ab­run­den, ab 5 auf­run­den. So ken­nen wir das ja alle. Be­zeich­net man übri­gens auch als kauf­män­ni­sches Run­den. In wis­sen­schaft­li­chen Aus­wer­tun­gen run­det man al­ler­dings nicht kauf­män­nisch son­dern wis­sen­schaft­lich. Und da gibt es lei­der ein paar Unterschiede…

Nach mei­nem Hil­fe­ruf ges­tern habe ich heute mor­gen ein­fach noch­mal bei mei­ner Pro­fes­so­rin nach­ge­fragt. Wer im­mer das fol­gende Bei­spiel nun le­sen möge und nicht ein­ver­stan­den ist, der solle sich mel­den ;-)

Neh­men wir an wir möch­ten die Reiß­länge von Pa­pier be­stim­men und füh­ren dazu 10 Mes­sun­gen durch. Das fi­nale Mess­er­geb­nis soll in wis­sen­schaft­li­cher Form mit sta­tis­ti­scher Un­si­cher­heit auf eine Nach­kom­ma­stelle ge­nau an­ge­ge­ben werden.

Der Mit­tel­wert der 10 Mes­sun­gen sei 6,809 km.
Aus der Stan­dard­ab­wei­chung er­hal­ten wir die sta­tis­ti­sche Un­si­cher­heit u = 0,342 km.
Kauf­män­nisch ge­run­det würde das Er­geb­nis lau­ten: R = ( 6,8 ± 0,3 ) km
Wis­sen­schaft­lich ge­run­det hin­ge­gen: R = ( 6,8 ± 0,4 ) km

Beim wis­sen­schaft­li­chen Run­den wird die Run­dungs­stelle im­mer auf­ge­run­det, es sei denn die Stelle ist eine Eins oder eine Zwei. In die­sen Fäl­len muss das Er­geb­nis dann auf eine wei­tere Nach­kom­ma­stelle ge­nau ge­run­det wer­den. Beispiel:

Neh­men wir an, die sta­tis­ti­sche Un­si­cher­heit be­trägt in un­se­rem Bei­spiel nicht u = 0,342 km son­dern u = 0,131 km
Wis­sen­schaft­lich kor­rekt ge­run­det: R = ( 6,81 ± 0,14 ) km, da die zweite Run­dungs­stelle (0,131) auch hier wie­der zwin­gend auf­ge­run­det wird.

Der Mit­tel­wert hin­ge­gen wird im­mer kauf­män­nisch ge­run­det und seine An­zahl an Nach­kom­ma­stel­len rich­tet sich nach der An­zahl de­rer der sta­tis­ti­schen Un­si­cher­heit (vgl. Bei­spiel 2).

Noch fra­gen? ;-)


Chaos

Ohje ohje… So sieht das also mit dem neuen SnowLeopard-Exposé aus wenn man hart ar­bei­tet… Zu dem Zeit­punkt habe ich ver­sucht, an mei­nem Pra­xis­se­mes­ter­be­reicht wei­ter­zu­schrei­ben. Lei­der we­nig er­folg­reich… Ob­wohl 90% der Fens­ter zu­min­dest the­ma­tisch mit spit­zen Klam­mern, XML und so Kram zu tun haben…

Bitte nicht über das Chaos im Hin­ter­grund wun­dern. Seit die SnowLeopard-Installation mir alle Desktop-Symbole neu an­ge­ord­net hat schmeiße ich al­les ein­fach nur noch auf den Desk­top. Und zum zu­rücks­or­tie­ren hatte ich bis­her keine Zeit.


Ich stehe der gan­zen Um­stel­lung von Di­plom auf Ba­che­lor ja sehr skep­tisch ge­gen­über. Und mit dem Hin­ter­grund­wis­sen aus di­ver­sen Studiengangskommissions-Sitzungen fühlt man sich da wirk­lich to­tal über den Tisch ge­zo­gen als Bachelor-Student. Des­we­gen werde ich nach bis­he­ri­ger Pla­nung auch 8 statt 6 Se­mes­tern ma­chen, und auch noch ein zwei­tes, frei­wil­li­ges, Pra­xis­se­mes­ter mit einbauen.

Ei­nige HdM-Studenten ha­ben an­fang des Jah­res — ver­mut­lich im Rah­men ei­nes Pro­jekts — ei­nen Kurz­film zum Thema Di­plom vs. Ba­che­lor ge­dreht. Gut ge­lun­gen, wie ich finde…

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So, die erste Wo­che wäre also ge­schafft. Auch wenn ich nur 3 Tage Vor­le­sung hatte bin ich doch et­was k.o. Zwei Tage hin­ter­ein­an­der von acht Uhr mor­gens bis 19 Uhr abends ist kein Zu­cker­schle­cken. Mal schauen wie sich das die nächs­ten Wo­chen mit Ver­le­gun­gen und so noch re­gelt…
Aber ich denke das wird ein coo­les letz­tes Se­mes­ter! Alle Punkte die ich noch brau­che krieg ich zu­sam­men, bin wie­der als Tu­tor am Start und ei­nige in­ter­es­sante Pro­jekte wirds wohl auch geben.

Und dann war ich ganz über­rascht: Nach dem Was­ser­ein­bruch wäh­rend ei­nes star­ken Ge­wit­ters im Juli wa­ren die ab­ge­nutz­ten Trep­pen im Foyer wohl voll­ends hin­über. Und nun wurde tat­säch­lich frisch re­no­viert. Wow, wie das glänzt… ;-)
Na dann bis zum nächs­ten Gewitter!

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Adjö Tübingen!

So, das war also Tü­bin­gen. Und nun ist’s vor­bei das halbe Jahr. Meine Herrn wie schnell die Zeit doch verstreicht…

Am Sams­tag bin ich mit Hilfe von Anni und Silvi zu­rück nach Stutt­gart um­ge­zo­gen, ges­tern hatte ich of­fi­zi­ell mei­nen letz­ten Tag, und heute habe ich die letzte Pro­jekt­über­ga­be­be­spre­chung auch noch abgehakt.

Ei­gent­lich dachte ich, dass die nächs­ten Tage et­was ru­hi­ger wer­den, nun steht aber noch WG-Casting an am Mitt­woch, am Don­ners­tag Zahn­arzt in der Früh‘ und dann mal schaun was die Wo­che noch so bringt… Zu­min­dest ab Mon­tag wird’s dann sehr re­laxt. Kreta, wir kommen!!

Ei­ner­seits freue ich mich na­tür­lich, wie­der zu­rück in Stutt­gart zu sein und ab Ok­to­ber wie­der „ganz nor­mal“ zu stu­die­ren. An­de­rer­seits war das Prak­ti­kum so­was von ge­nial, dass ich der Ar­beit, den Kol­le­gen und Tü­bin­gen im All­ge­mei­nen doch nach­trau­ern werde! Und so­mit na­tür­lich auch mei­nen tol­len Mit­be­woh­nern dort, Stief­cou­sine Ju­lia und (in­zwi­schen Ehe­mann) Li­nus. Man war das eine coole Hoch­zeit! :-)

Ich denke, wenn ich aus Kreta zu­rück bin, werde ich mal wie­der mein Fo­to­al­bum auf den neus­ten Stand brin­gen. Seid gespannt…




    Kanada-Urlaub

    Was bis­her ge­schah: Van­cou­ver, Van­cou­ver Is­land, Vic­to­ria, To­fino, Van­cou­ver, Har­ri­son Hot Springs, Fra­ser Can­yon, Hell’s Gate, Kam­loops, Cle­ar­wa­ter, Blue Ri­ver, Jas­per, Lake Louise, Banff, Cal­gary, Ed­mon­ton, Kam­loops, Adams Lake, Lyt­ton, Burnaby, Vancouver

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tobias.bloggt

    Hej hej, jag heter Tobias och är tjugofyra år gammal. Das, liebe Freunde der Sprachenkultur, war Schwedisch. Und nochmals auf deutsch: mein Name ist Tobias und ich bin 24 Jahre alt. An der Hochschule der Medien in Stuttgart habe ich acht Semester "Druck- und Medien­tech­no­logie" studiert. Anfang 2007 habe ich mich mit [mediaversal] selbstständig gemacht, meinem StartUp das mir die Zeit des Studiums etwas versüßte. Seit April 2011 arbeite ich jedoch festangestellt bei der pagina GmbH und entwickle und gestalte E-Books. Und was sonst noch so los ist erfahrt ihr hier im Blog!