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von weiten reisen, nerdigen skripten und kreativem agenturleben

Archiv für die Kategorie ‘studentenleben




Fernweh

fernweh.jpgEs zieht mich wie­der weg! Raus aus Stutt­gart, raus aus Deutsch­land, die Welt er­kun­den, Neues ent­de­cken, frei sein!

Aus­lö­ser war ver­mut­lich die In­fo­ver­an­stal­tung zum Pra­xis­se­mes­ter im Aus­land. Da­nach hab ich wie­der so rich­tig Lust be­kom­men weg­zu­ge­hen. Tina, 2. Se­mes­ter Ver­pa­ckungs­tech­nik, hat Schwe­den vor­ge­schla­gen. Ich wollte ja zwar schon lange mal nach Ka­nada, aber Schwe­den reizt mich nach mei­ner lan­gen Reise im Som­mer doch auch sehr! Ich hab da oben im wil­den Nor­den so­ooo viel nur vom Zug aus ge­se­hen was ei­nen län­ge­ren Auf­ent­halt wert ge­we­sen wäre wenn ich nur mehr Zeit ge­habt hätte!

Und dann les ich ges­tern die neue NEON durch und sehe ei­nen gro­ßen Ar­ti­kel über wirk­lich kalte Fe­ri­en­orte im Win­ter. Hun­de­schlit­ten­tour in Lapp­land, Schwe­den. Das wär doch was! Und jetzt bin ich also auf der Su­che nach Mit­rei­sen­den die im Fe­bruar oder so – nach den Prü­fun­gen eben, eine Wo­che mit nach Schwe­den kom­men wür­den. Hun­de­schlit­ten, Schneeschuh-Wandern und nicht im­mer nur Ski­fah­ren in die Al­pen. Wer hat Lust? Ein­fach mel­den ;-)

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© Bild(er): pixelio.de (Dietmar Meinert)


Heute Letz­ten Mitt­woch war Hoch­schul­tag an der HdM. Da­durch hat­ten wir vor­mit­tags bloß eine Vor­le­sung, ha­ben aber mal die Mög­lich­keit ge­habt, hin­ter die Ku­lis­sen der gan­zen Fach­be­rei­che des Stu­di­en­gangs Druck– und Me­dien zu bli­cken. Das wurde auch lang­sam Zeit! Im ers­ten Se­mes­ter gab es zwar eine Füh­rung für uns Kü­ken, aber das war eher so wischi-waschi – und die Ma­schi­nen sind da­mals auch alle nicht gelaufen.

img_5753.jpgHeute Am Mitt­woch al­ler­dings war rich­tig Ac­tion im Haus! Wir ha­ben uns an eine Gruppe von Schü­lern dran­ge­hängt, und ha­ben sie durch die kom­plette Fa­kul­tät Druck– und Me­dien be­glei­tet. Von den Schü­lern wur­den an­fangs Fo­tos ge­macht, und wir ha­ben das Foto dann durch’s ganze Haus be­glei­tet. Von der Re­pro, über die Per­so­na­li­sie­rung des Co­vers im Satz, durch’s CTP-Labor (Computer-To-Plate; Plat­ten­be­lich­tung), durch den Sieb­druck wo sie selbst Ta­schen dru­cken durf­ten, durch den Tief­druck, wo we­nigs­tens die An­druck­ma­schine lief, durch den Off­set, wo wir zum ers­ten Mal in un­se­rer HdM-Karriere die Speed­mas­ter ha­ben lau­fen se­hen, und letzt­end­lich noch in die Wei­ter­ver­ar­bei­tung und Buch­bin­de­rei. Dort wur­den die im Off­set vor­ge­druck­ten Notizblock-Bögen und die per­so­na­li­sier­ten Deck­blät­ter kle­be­ge­bun­den und be­schnit­ten. Am Schluss hat also je­der der Schü­ler ei­nen per­so­na­li­sier­ten HdM-Notizblock mit nach Hause neh­men kön­nen. Und wir ha­ben mal ei­nen Ein­druck be­kom­men, für was wir ei­gent­lich lernen!

Der Vorlesungs-Stoff mo­men­tan ist doch sehr sehr tro­cken, und da freut man sich na­tür­lich, wenn man a) sol­che Ein­bli­cke in den Druck­all­tag be­kommt, und b) ein biss­chen prak­tisch ar­bei­ten kann.
Pra­xis gab’s dann nach der Füh­rung in der zwei­ten Vor­le­sung „Übun­gen zu Grund­la­gen Pre­press“. Wir be­kom­men je­weils 6 Stun­den eine Ein­füh­rung in Pho­to­shop, Il­lus­tra­tor und In­De­sign um dann am Ende des Se­mes­ter eine A4 Seite zu lay­ou­ten und die ge­lern­ten Tech­ni­ken an­zu­wen­den. Auch wenn die Ein­füh­rung nur sehr ru­di­men­tär die ab­so­lu­ten Ba­sics ver­mit­telt, so lernt man ge­rade in Pho­to­shop doch im­mer wie­der viele neue und tolle Dinge ken­nen die ei­nem die Ar­beit erleichtern.

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© Bild(er): Hochschule der Medien, Stuttgart (www.hdm-stuttgart.de)


Lang­sam muss ich mei­nem Ärger schon mal Luft ma­chen. Das die Lok­füh­rer strei­ken ist gar nicht mein Pro­blem. Das hat mich bis­her glück­li­cher­weise nie groß be­ein­träch­tigt. Aber dass die Deut­sche Bahn im­mer dann Ver­spä­tung hat wenn man es ab­so­lut nicht ge­brau­chen kann, das nervt schon! Wäh­rend ich in Skan­di­na­vien war und ca. 8500 km mit der Bahn zu­rück­ge­legt habe, kam nicht ein ein­zi­ger Zug zu spät. Da klappt das doch schein­bar auch, wa­rum dann nicht hier?!

Fle­xi­bel ist die Bahn übri­gens auch nicht. Oder zu­min­dest die Soft­ware nicht…
Da mein Studi-Ticket von Stutt­gart aus bis Va­hin­gen an der Enz gilt, brau­che ich für die Zug­stre­cke nach Hause nach Eu­tin­gen im­mer erst ab dort ein Ti­cket. Die Fahr­karte Va­hin­gen — Pforz­heim kann ich ko­mi­scher­weise aber nicht am Au­to­ma­ten kau­fen. Ich muss im­mer ab Sers­heim bu­chen, was ei­gent­lich noch im Be­reich mei­nes Studi-Tickets liegt. Nun gut, ich zahle also 2,40 € mit Bahn-Card, und was es ab Vai­hin­gen kos­ten würde werde ich wohl nie her­aus­fin­den. Lus­tig wird’s dann erst, wenn ich die Stre­cke zu­rück am Au­to­ma­ten in Eu­tin­gen bu­chen will. Da kann ich dann zwar bis Va­hin­gen bu­chen, al­ler­dings kos­tet mich die Fahrt 50 Cent mehr — trotz Bahncard-Rabatt und ei­ner Sta­tion we­ni­ger.
Ver­stehe ei­ner das Software-System der Bahn-Automaten…

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Zu­sam­men mit mei­ner Schwes­ter habe ich am letz­ten Sonn­tag ein Weih­nachts­ge­schenk für meine El­tern ein­ge­löst, all meine Koch­künste mo­bi­li­siert und ein wahr­haft le­cke­res 4-Gänge-Menü ge­zau­bert. So ex­zes­siv habe ich zu­letzt nur an Sil­ves­ter für 15 Leute ge­kocht — für vier Per­so­nen war’s jetzt aber nicht wirk­lich ein­fa­cher!
Auch wenn sol­che Koch-Orgien na­tür­lich nicht jede Wo­che statt­fin­den kön­nen und die WG-Küche doch et­was ein­fach aus­fällt, so hat’s doch ver­dammt Spaß ge­macht! Mehr Bil­der der 4 Gänge gibt’s in der Galerie…

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Nach mei­ner er­nied­ri­gen­den Leis­tung im Volleyball-Training und dem bö­sen Mus­kel­ka­ter da­nach habe ich be­schlos­sen mehr für meine Fit­ness zu tun. Das kann dann auch der all­ge­mei­nen Fit­ness für’s Klet­tern nicht scha­den. Also hab ich mal mein Fahr­rad nach Stutt­gart über­führt, habe fest­stel­len müs­sen dass in den 4 Jah­ren in de­nen es nicht be­nutzt wurde doch so ei­ni­ges nicht mehr funk­tio­niert, und werde mir des­halb in Kürze ein neues oder ge­brauch­tes Rad kau­fen. Au­ßer­dem trai­niere ich meine Beine und laufe viel mehr durch Stutt­gart, an­statt im­mer U-Bahn zu fah­ren.
Was ich aber auch mal wie­der in aus­rei­chen­den Men­gen tun sollte, ist schla­fen! Von den Vor­le­sun­gen bleibt näm­lich mo­men­tan nicht so viel hän­gen. Also: all­ge­meine Fit­ness stär­ken, all­ge­meine Mü­dig­keit be­kämp­fen!
Gute Nacht! :-)


Stuttgart GoogleMapsStutt­gart ist eine schöne Stadt! Oder zu­min­dest hab ich bis­her keine un­schö­nen Ecken der Stadt ge­se­hen… In­zwi­schen war ich schon öfters mal weg am Wo­chen­ende, hab im En­chil­ada ge­nüss­lich Cock­tails ge­schlürft oder in der Schräg­lage ein Bier­chen ge­zischt. Wenn man so durch’s nächt­li­che Stutt­gart streift, dann gibt es da noch viel mehr zu ent­de­cken, und das werde ich dann auch nach und nach auf mei­ner Stutt­gart Goo­gle­Map ein­tra­gen. Wer ab­so­lute Insider-Tipps für mich hat darf sich na­tür­lich gerne so­fort bei mir mel­den ;-)

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2 Jahre lang hab ich in Pforz­heim in ei­ner lus­ti­gen Frei­zeit­mann­schaft Vol­ley­ball ge­spielt. Das geht nun lei­der nicht mehr, und des­halb hab ich mich für den Uni-Sport an­ge­mel­det. Vol­ley­ball mit rich­ti­gem Trai­ning, weil ich jetzt auch mal mal meine Tech­nik und Aus­dauer ver­bes­sern möchte. Das erste Trai­ning am Don­ners­tag war zwar echt gut, aber ich hab auch ganz schnell ge­merkt, dass ich schon zu lange nichts mehr für meine Kon­di­tion ge­tan habe. So ei­nen üblen Mus­kel­ka­ter wie er mich seit 2 Ta­gen plagt, hatte ich schon lange nicht mehr wirk­lich noch nie!




    Kanada-Urlaub

    Was bis­her ge­schah: Van­cou­ver, Van­cou­ver Is­land, Vic­to­ria, To­fino, Van­cou­ver, Har­ri­son Hot Springs, Fra­ser Can­yon, Hell’s Gate, Kam­loops, Cle­ar­wa­ter, Blue Ri­ver, Jas­per, Lake Louise, Banff, Cal­gary, Ed­mon­ton, Kam­loops, Adams Lake, Lyt­ton, Burnaby, Vancouver

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    Hej hej, jag heter Tobias och är tjugofyra år gammal. Das, liebe Freunde der Sprachenkultur, war Schwedisch. Und nochmals auf deutsch: mein Name ist Tobias und ich bin 24 Jahre alt. An der Hochschule der Medien in Stuttgart habe ich acht Semester "Druck- und Medien­tech­no­logie" studiert. Anfang 2007 habe ich mich mit [mediaversal] selbstständig gemacht, meinem StartUp das mir die Zeit des Studiums etwas versüßte. Seit April 2011 arbeite ich jedoch festangestellt bei der pagina GmbH und entwickle und gestalte E-Books. Und was sonst noch so los ist erfahrt ihr hier im Blog!