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von weiten reisen, nerdigen skripten und kreativem agenturleben

Archiv für die Kategorie ‘unterwegs in weiter welt




DSC05106.jpgNach 5 Mo­na­ten habe ich es end­lich ge­schafft eine Aus­wahl der Bil­der mei­nes Wo­chen­end­trips nach Pa­ris zu er­stel­len und zu ver­öf­fent­li­chen.
Fast ei­nen gan­zen Tag lang hiel­ten wir uns auf dem Butte de Mont­martre auf. Dem Vier­tel der Künst­ler und Ma­ler – mit der Sa­cre Co­eur auf dem höchs­ten Punkt im Zen­trum Pa­ris‘.
Doch Pa­ris hat auch Nachts seine schö­nen Sei­ten. Und so war ich ein wei­te­res Mal nach Ein­bruch der Dun­kel­heit mit dem Sta­tiv unterwegs.

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Mei­nem Rei­se­be­richt möchte ich eine kurze Liste an Ku­rio­si­tä­ten vor­an­stel­len, die in Schwe­den und Nor­we­gen (hier ver­all­ge­mei­nert mit „die Skan­di­na­vier“) schein­bar all­täg­lich sind — für den ge­mei­nen Mit­tel­eu­ro­päer je­doch ir­ri­tie­rend wir­ken können.

  • Da wäre zum ei­nen bei­spiels­weise die Tat­sa­che, dass die Skan­di­na­vier für alle er­denk­li­chen Au­ßen­tü­ren statt Tür­schlüss­len Tür­codes ver­wen­den. Willst du also ei­nen Freund be­su­chen, lass dir am bes­ten gleich vorab den Tür­code mit­tei­len, dann stehst du nicht lange dumm vor dem Miets­haus herum…
  • Wei­ter­hin an der Ta­ges­ord­nung: Kaum ein Su­per­markt quält seine Kas­sie­re­rin­nen und Kas­sie­rer mehr mit Klein­geld­hand­ling. Da­für gibt es ein Ma­schin­chen an der Kasse in das man seine Mün­zen wirft und das ei­nem da­nach sein Rück­geld ga­ran­tiert rich­tig her­aus­gibt.
    Wenn man aus Ge­wohn­heit das Geld dann doch der Kas­sie­re­rin in die Hand drü­cken will ist man lo­gi­scher­weise so­fort als Aus­län­der ent­larvt, auch wenn man zu­vor die Kom­mu­ni­ka­tion auf Schwe­disch (mehr oder we­ni­ger) per­fekt ab­sol­viert hat.
  • Die Skan­di­na­vier stel­len sich für ihr Le­ben gerne an! Die über­tref­fen im „queu­ing“ so­gar fast noch die Eng­län­der. Habt ihr euch schon­mal mit 20 an­de­ren Leu­ten an ei­nen Bank­au­to­mat an­ge­stellt? Schön in Reih und Glied? Und brav ewig­kei­ten ge­war­tet bis ihr an der Reihe seid? Also ich nicht. Und das ist hier jetzt auch keine Über­trei­bung.
    Die Härte war mei­ner Mei­nung nach je­doch die Schlange am Ta­xi­stand des Bahn­hofs in Gö­te­borg. Dort wur­den die Ta­xi­gäste so­gar von ei­nem Ein­wei­ser in Reih und Glied hin­ter der Ab­sper­rung ge­hal­ten, dass auch ja nie­mand drän­gelt und zu schnell sein Taxi be­kommt ;-)
  • Ein tol­les Hilfs­mit­tel um un­über­sicht­lich lan­ges Queu­ing zu ver­mei­den ist das Nummer-ziehen. Ken­nen wir Deut­schen nur von Be­hör­den­gän­gen oder aus dem Ar­beits­amt. Ist dort al­ler­dings in je­dem noch so klei­nen La­den zu fin­den. Am Bahn­hof oder in ähn­lich gro­ßen Ge­schäf­ten ma­chen sol­che Sys­teme durch­aus Sinn, aber dass ich so­gar als ein­zi­ger Kunde in ei­nem 15 m² Tante-Emma-Laden nicht ohne Num­mer be­dient werde finde ich dann doch et­was übertrieben.
  • Am­peln — zu­min­dest die für Fuß­gän­ger — könn­ten im Skan­di­na­vi­schen Raum auch ge­trost ab­ge­schafft wer­den. Hält sich eh kei­ner dran. Und den Po­li­zis­ten die di­rekt ne­ben mir stan­den als in Oslo ein nor­we­gi­scher Busi­ness­man um ein Haar bei Fußgänger-Rot über­fah­ren wor­den wäre, de­nen schien das auch egal ge­we­sen zu sein.
  • Und zu gu­ter Letzt möchte ich noch meine Mei­nung des letz­ten Jah­res re­vi­die­ren, dass die skan­di­na­vi­schen Bahn­ge­sell­schaf­ten ohne jeg­li­che Ver­spä­tung un­ter­wegs sind. ICH SELBST bin zwar wie­der ohne jeg­li­che Zug­ver­spä­tung un­ter­wegs ge­we­sen, meine Schwes­ter aber hat es auf der Rück­fahrt ei­nige Tage frü­her voll er­wischt. Wäre ja auch zu schön ge­we­sen um war zu sein…

Kalter Norden

So, nach ei­ner Wo­che das erste Le­bens­zei­chen ;-) Es geht uns gut, aber es ist kalt! Und schein­bar wohl zuuu kalt für meine Schwes­ter. Die wäre in Sta­van­ger im Zelt fast er­fro­ren — ich fands ganz ku­sche­lig ;-)

Tour bis­her: Ham­burg (danke Björn für Un­ter­kunft und tolle Stadt­füh­rung!) — Al­bers­dorf (meine Tante be­su­chen) — Ko­pen­ha­gen — Gö­te­borg — Oslo — Sta­van­ger (Prei­ke­s­to­len & Kjerag bei strah­len­dem Son­nen­schein!) — Oslo — Stock­holm (An­kunft heute)

An­nika meinte in Schwe­den sei es schö­ner, also sind wir von Nor­we­gen aus wie­der nach Schwe­den zu­rück und wer­den da noch den Rest der Wo­che ver­brin­gen. Stock­holm und die Schä­ren und dann wohl noch ein biss­chen Süd­schwe­den.
Und da ich in Nor­we­gen in der Re­gion Ber­gen noch ein biss­chen mehr se­hen wollte — So­gnef­jord und Glet­scher — werde ich mich nach Süd­schwe­den wohl noch­mal auf den Weg ins „kalte“ Nor­we­gen ma­chen wäh­rend An­nika vor hat früh­zei­tig auf­zu­ge­ben und nach Hause zu fah­ren ;-)

Mit Bil­dern kann ich heute lei­der nicht auf­war­ten — die gibt’s dann nächs­tes mal!


Der erste Schnee

Mor­gen geht’s wie­der on Tour!
Mit Ruck­sack und Zelt durch Süd­schwe­den und Nor­we­gen.
Ei­gent­lich woll­ten wir — meine Schwes­ter und ich — auch noch­mal hoch in den Nor­den auf die Lo­fo­ten — sprich über den Po­lar­kreis — aber das wird wohl nichts.
Laut 16-Tage-Prognose soll es dort Mitte Sep­tem­ber be­reits zum ers­ten mal schneien! Das ist be­stimmt ganz schön dort oben, aber zum Zel­ten doch et­was suboptimal.

Da­ge­gen soll das Wet­ter in Süd­schwe­den und Süd­nor­we­gen we­sent­lich bes­ser sein — bei ca. 15 — 18° C. Op­ti­mal zum Back­pa­cken will ich behaupten…

Wie im­mer werde ich mich na­tür­lich mit ein paar Bil­dern und Be­rich­ten hier im Blog mel­den. Stay tuned!




    Kanada-Urlaub

    Was bis­her ge­schah: Van­cou­ver, Van­cou­ver Is­land, Vic­to­ria, To­fino, Van­cou­ver, Har­ri­son Hot Springs, Fra­ser Can­yon, Hell’s Gate, Kam­loops, Cle­ar­wa­ter, Blue Ri­ver, Jas­per, Lake Louise, Banff, Cal­gary, Ed­mon­ton, Kam­loops, Adams Lake, Lyt­ton, Burnaby, Vancouver

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    Hej hej, jag heter Tobias och är tjugofyra år gammal. Das, liebe Freunde der Sprachenkultur, war Schwedisch. Und nochmals auf deutsch: mein Name ist Tobias und ich bin 24 Jahre alt. An der Hochschule der Medien in Stuttgart habe ich acht Semester "Druck- und Medien­tech­no­logie" studiert. Anfang 2007 habe ich mich mit [mediaversal] selbstständig gemacht, meinem StartUp das mir die Zeit des Studiums etwas versüßte. Seit April 2011 arbeite ich jedoch festangestellt bei der pagina GmbH und entwickle und gestalte E-Books. Und was sonst noch so los ist erfahrt ihr hier im Blog!