wildes studenten- und kreatives agenturleben
As a part of my practical term in the past six months, I developed an XML-based workflow for automated E-Book-production. To be honest, we never thought about a revision or correction workflow. But the publishing-houses did! After delivering the produced epub-files to them we received the corrections and annotations via Fax – as shown in the image on the right side.
D’oh! We developed a really cool high-technology workflow and they put their reading-device on the copier, copied it, made their annotations on the paper and old-school-faxed it back to our office.
Hehe ^^ No comment…
21 Jul
Liebe Deutsche Bahn,
ich fahre jedes Jahr viele hunderte Kilometer mit Ihnen und mag Sie ja eigentlich sehr. Und normalerweise verzeihe ich kleine Verspätungen auch, aber was ich am vergangenen Freitag, den 17. Juli 2009, innerhalb von 24 Stunden erleben durfte, schlägt dem Fass den Boden aus.
Ich habe mich um 7:22 Uhr am frühen Morgen von Stuttgart auf den Weg nach Tübingen gemacht. Kurz vor Wendlingen hielt der Regional”express” auf offener Strecke an. Sperrung wegen Oberleitungssschaden. 25 Minuten Stillstand, dann im Schritttempo zurück nach Plochingen. Dort hieß es, es würden Busse bis Nürtingen fahren. Als alle Fahrgäste am Busbahnhof standen hieß es, es gibt keine Busse, der Zug fährt wieder. Und als wir dann alle gerade im Zug platzgenommen hatten hieß es, der Zug fährt doch nicht. Letztendlich fuhr ein Dieseltriebwagen bis Wendlingen wo wir vor der Einfahrt in den Bahnhof nochmals gute 15 Minuten warten durften.
Aber auch in Wendlingen hat das mit dem Schienenersatzverkehr nicht so ganz geklappt. Für mittlerweile zwei! komplette Regionalzüge wurde ein einziger Bus bereitgestellt. Wie kann man denn so planen?!
Nach einer weiteren halben Stunde Warten am Bahnsteig wurden weitere Busse bereitgestellt. Der Zugverkehr wurde ebenfalls wieder aufgenommen.
Um 11 Uhr bin ich nach 3½-stündiger Odyssee mit mehr als 2 ½ Stunden Verspätung in Tübingen angekommen. Dort musste ich mir von Ihren nicht gerade freundlichen Servicekräften sagen lasse, dass es im Regionalverkehr noch nicht mal eine Erstattung des Fahrpreises gibt.
Eine Frechheit.
Nun geht das Chaos aber leider noch in eine zweite Runde.
Abends musste ich von Tübingen nach Pforzheim und bin aus terminlichen Gründen mit der Regionalbahn über Horb und Calw gefahren. Durch ein Unwetter und umgestürzte Bäume auf den Gleisen durfte ich die zweite Streckensperrung an diesem Tag erleben. Von Bad Teinach aus gab es Schienenersatzverkehr bis Bad Liebenzell. Der Busfahrer war kurz angebunden und meinte nur, er müsse sich beeilen damit der Anschlusszug in Bad Liebenzell noch erreicht wird.
Dort angekommen war die Regionalbahn Richtung Pforzheim leider schon abgefahren und ihre Fahrgäste standen sprichwörtlich im (strömenden) Regen. Und nun kommen Sie mal von Bad Liebenzell weg. Wie können Sie in solch einer Situation eigentlich die Regionalbahn nach Pforzheim abfahren lassen ohne auf den Bus zu warten?!
Wir ließen Freunde und Bekannte aus Pforzheim herfahren und bildeten Fahrgemeinschaften um irgendwie alle Fahrgäste privat nach Pforzheim zu befördern. Was ja – nur nebenbei erwähnt – eigentlich Ihre Aufgabe sein sollte…
Verspätung diesmal: 50 Minuten. Hätten wir auf den nächsten “regulären” Zug gewartet: mindestens 100 Minuten.
Auch wenn ich schon recht unfreundlich erfahren habe, dass es im Regionalverkehr keine Erstattung des Fahrpreises gibt sende ich Ihnen in diesem Brief dennoch meine zwei Fahrkarten mit. Vielleicht zeigen Sie sich nach der Lektüre dieser amüsanten Bahnreise doch noch kulant und erstatten mir den Fahrpreis. Immerhin habe ich soeben mit der Verlängerung meiner BahnCard 50 für weitere 115,- € Umsatz in Ihren Kassen gesorgt. Ich kann nur hoffen, dass Sie das Geld auch gut investieren.
Mit freundlichsten Grüßen,
Ihr Tobias Fischer
P.S.: Auch heute, am 21. Juli 2009, hat das leider nicht so ganz geklappt. Schon wieder Streckensperrung in Richtung Tübingen. Immerhin konnten wir erst gar nicht in den Zug einsteigen und wurden über Herrenberg nach Tübingen geschickt. “Nur” ca. 40 Minuten Verspätung. Das ist doch schonmal ein guter Anfang
Weiter so!
Nachdem ich gestern – (hoffentlich) erfolgreich – mit Digitaldruck die erste Klausur des Semesters hinter mich gebracht habe, möchte ich hier mal noch ein kleines Schmankerl veröffentlichen das ich beim Lernen im Skript entdeckt habe.
Grandios! Das ganze ist nichts anderes als ein Inkjet-Druckkopf wie ihn auch euer Desktop-Tintenstrahldrucker verwendet. Okay, zugegeben, er wurde etwas modifiziert damit er mit lebensmittelechter “Karameltinte” drucken kann – aber sonst gibts da keine Tricks…
Allerdings würde ich für so eine Verzierung keine 3 Minuten länger auf meinen Kaffee warten
Was ich schon lange mal bloggen wollte, aber bisher nicht dazu kam:
In der letzten Vorlesungswoche hat unser Prof für Digitaldruck ein Exemplar der Dezemberausgabe des Magazins Cicero herumgereicht. Aber nicht irgendeines – nein! Ein absolutes Unikat – personalisiert und einzigartig.
Cicero hat sich für die Dezember-Jahresrückblick-Ausgabe etwas ganz besonderes einfallen lassen: Die komplette Auflage von 160.000 Exemplaren erschien im Handel jeweils mit einem unterschiedlichen Cover. Keine Ausgabe gleicht der Anderen!
Für die Ausgabe stellte die Nachrichtenagentur Reuters ihr gesamtes Bildarchiv von 2007 zur Verfügung. Knapp 50 Millionen Bilder wurden im Hintergrund der Titelseiten platziert, 320.000 Druckseiten erzeugt und 160.000 Titelseiten und 160.000 unterschiedliche Heftrückseiten gedruckt.
Hewlett Packard war einer der wichtigsten Partner des Projekts. Ohne die zur Verfügung gestellten zehn HP Workstations und einem immensen Speichernetz mit 9 TeraByte Kapazität wäre die Individualisierung der kompletten Auflage wohl nicht möglich gewesen. Letzendlich wurden die 320.000 individuellen Druckseiten auch noch auf HP Indigo Digitaldruckmaschinen gedruckt.
Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik – und auch unser Prof – bekamen zusätzlich auch noch eine VIP-Edition. 11.000 Magazine wurden mit dem Namen und einem Portraitfoto des Empfängers versehen und sind dadurch noch einzigartiger.
“Letztendlich haben wir etwas geschaffen, das es so noch nie gegeben hat. Cicero zeigt damit auch, wie aufregend Print in unserer elektronisch geprägten Zeit sein kann.”
Ich glaube diesem Schlusssatz ist nichts mehr hinzuzufügen! Einfach nur faszinierend…
Und wer noch mehr nachlesen möchte: www.cicero.de/160000bilder
Kaum zu glauben, aber wahr!
Irans Präsident Ahmadinejad bloggt!
Das Internetangebot verfügt über alle wichtigen Blog-Features inklusive einem Kommentarsystem!
Stopp, man darf den Präsidenten öffentlich kritisieren? Oh ja! Mal was ganz was Neues im Iran. Im Iran? Oh nein! Da bleibt scheinbar alles beim Alten. Zumindest habe ich noch keinen Landsmann des Präsidenten unter den Kommentatoren gefunden. Die werden weiterhin schön mundtot gemacht.
Schöne freie Bloggerwelt…
Hej hej, jag heter Tobias och är tjugotre år gammal. Das, liebe Freunde der Sprachenkultur, war Schwedisch. Wie gesagt, mein Name ist Tobias und ich bin 23 Jahre alt. An der Hochschule der Medien in Stuttgart studiere ich im 7. Semester "Druck- und Medientechnologie". Anfang 2007 habe ich mich mit [mediaversal], einem kleinen aber feinen StartUp, selbstständig gemacht. Und was sonst noch so los ist erfahrt ihr hier im Blog!