von weiten reisen, nerdigen skripten und kreativem agenturleben
9 Feb
Die letzten Tage musste ich einige Briefe verschicken. Dummerweise habe ich mit dem ersten Brief meine letzte Briefmarke verbraucht – hatte aber keine Lust extra in die Stadt zu gehen. Denn der Briefkasten wäre eigentlich nur ein paar Ecken entfernt.
Ich hatte im Hinterkopf, dass ich mal irgendetwas über einen Online-Frankierservice der Deutschen Post gelesen habe. Google hilft – und so habe ich innerhalb kürzester Zeit das Portal internetmarke.de der Post entdeckt. Genial einfacher Service! Porto auswählen, gegebenfalls durch ein Bildchen oder eine Grafik ergänzen, ausdrucken (und aufkleben). Fertig. Zahlen nicht vergessen…
Wer die 10 Euro Mindestumsatz nicht auf einen Schlag verbraucht, der kann sich auch registrieren und später immer wieder darauf zurückgreifen.
Einziges Manko: Mein Drucker am Mac. Der blöde Treiber hats einfach nicht hinbekommen DIN Lang anstatt A4 zu bedrucken. Manchmal muss ich dann eben doch dem guten alten Windoof ein Lob aussprechen…
Nachdem ich gestern – (hoffentlich) erfolgreich – mit Digitaldruck die erste Klausur des Semesters hinter mich gebracht habe, möchte ich hier mal noch ein kleines Schmankerl veröffentlichen das ich beim Lernen im Skript entdeckt habe.
Grandios! Das ganze ist nichts anderes als ein Inkjet-Druckkopf wie ihn auch euer Desktop-Tintenstrahldrucker verwendet. Okay, zugegeben, er wurde etwas modifiziert damit er mit lebensmittelechter „Karameltinte“ drucken kann – aber sonst gibts da keine Tricks…
Allerdings würde ich für so eine Verzierung keine 3 Minuten länger auf meinen Kaffee warten
8 Okt
Meinem Reisebericht möchte ich eine kurze Liste an Kuriositäten voranstellen, die in Schweden und Norwegen (hier verallgemeinert mit „die Skandinavier“) scheinbar alltäglich sind — für den gemeinen Mitteleuropäer jedoch irritierend wirken können.
Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich an dieser Stelle unter dem Titel „Intelligentes Skalieren von Bildern“ über eine Bildbearbeitungs-Technologie namens „Seam Carving“ gebloggt. Ein Kollege in meiner ehemaligen Praktikumsfirma Meyle&Müller hatte die Grundlagen dieser Technik parallel zu zwei israelischen Entwicklern entwickelt und in seinem Blog veröffentlicht.
Was damals vermutet, aber noch nicht veröffentlicht wurde, war die Tatsache, dass Adobe die Technik der zwei Israelis bereits eingekauft hatte und in die nächste Photoshop-Version integrieren wollte.
Ich hatte das Thema nicht mehr verfolgt, bis ich vor einigen Tagenüber die CS4-Ankündigung bei Ulf Theis gestolpert bin.
Und tatsächlich, die neue CS4 Version von Photoshop enthält die Technik zum intelligenten, inhaltsbezogenen Skalieren von Bildern. Ein kleines Demo-Video auf der Adobe-Website demonstriert die Funktionalität.
Wer mehr über die Technik erfahren will die dieses Verfahren ermöglicht, der schaue sich das Video auf www.seamcarving.com an und lese parallel meinen oben verlinkten alten Blogeintrag…
14 Jul
Bekanntlich kann ich ja nur unter Stress gut lernen. Also hab ich mir diese Woche nochmal ein bisschen Stress zusätzlich gemacht, damit ich mal früher mit Lernen anfange. Und bisher hats geklappt.
Seit gestern abend war ich mit einer niegelnagelneuen Mercedes S-Klasse als Shuttle-Fahrer für das JazzOpen in Stuttgart unterwegs. Crew zum Aufbau fahren, Bands zum Flughafen, und so weiter…
Meine Herrn, was ist die S-Klasse doch für ein geiles Schiff! Einmal eingestiegen will man da nie wieder aussteigen! 3000 km aufm Kasten und die modernste Technik die man zur Zeit auf dem Markt überhaupt finden kann! Da weiß ich jetzt wenigstens wofür ich später mal arbeite
*hehe*

Joa, und in meiner Stand-By Zeit, bzw. während den restlichen 8 Stunden des Tages hab ich dann immernoch genügend Zeit BWL und Farbmesstechnik zu lernen.
Ich weiß, ich bin verrückt, aber ich brauch die Action
Hej hej, jag heter Tobias och är tjugofyra år gammal. Das, liebe Freunde der Sprachenkultur, war Schwedisch. Und nochmals auf deutsch: mein Name ist Tobias und ich bin 24 Jahre alt. An der Hochschule der Medien in Stuttgart habe ich acht Semester "Druck- und Medientechnologie" studiert. Anfang 2007 habe ich mich mit [mediaversal] selbstständig gemacht, meinem StartUp das mir die Zeit des Studiums etwas versüßte. Seit April 2011 arbeite ich jedoch festangestellt bei der pagina GmbH und entwickle und gestalte E-Books. Und was sonst noch so los ist erfahrt ihr hier im Blog!