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Archiv für die Kategorie ‘aufgefallen!




Briefmarke Adee

Online-PortoDie letz­ten Tage musste ich ei­nige Briefe ver­schi­cken. Dum­mer­weise habe ich mit dem ers­ten Brief meine letzte Brief­marke ver­braucht – hatte aber keine Lust ex­tra in die Stadt zu ge­hen. Denn der Brief­kas­ten wäre ei­gent­lich nur ein paar Ecken entfernt.

Ich hatte im Hin­ter­kopf, dass ich mal ir­gend­et­was über ei­nen Online-Frankierservice der Deut­schen Post ge­le­sen habe. Google hilft – und so habe ich in­ner­halb kür­zes­ter Zeit das Por­tal internetmarke.de der Post ent­deckt. Ge­nial ein­fa­cher Ser­vice! Porto aus­wäh­len, ge­ge­ben­falls durch ein Bild­chen oder eine Gra­fik er­gän­zen, aus­dru­cken (und auf­kle­ben). Fer­tig. Zah­len nicht ver­ges­sen…
Wer die 10 Euro Min­dest­um­satz nicht auf ei­nen Schlag ver­braucht, der kann sich auch re­gis­trie­ren und spä­ter im­mer wie­der dar­auf zurückgreifen.

Ein­zi­ges Manko: Mein Dru­cker am Mac. Der blöde Trei­ber hats ein­fach nicht hin­be­kom­men DIN Lang an­statt A4 zu be­dru­cken. Manch­mal muss ich dann eben doch dem gu­ten al­ten Win­doof ein Lob aus­spre­chen… ;-)


Nach­dem ich ges­tern – (hof­fent­lich) er­folg­reich – mit Di­gi­tal­druck die erste Klau­sur des Se­mes­ters hin­ter mich ge­bracht habe, möchte ich hier mal noch ein klei­nes Schman­kerl ver­öf­fent­li­chen das ich beim Ler­nen im Skript ent­deckt habe.

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Gran­dios! Das ganze ist nichts an­de­res als ein Inkjet-Druckkopf wie ihn auch euer Desktop-Tintenstrahldrucker ver­wen­det. Okay, zu­ge­ge­ben, er wurde et­was mo­di­fi­ziert da­mit er mit le­bens­mit­tel­ech­ter „Ka­ra­meltinte“ dru­cken kann – aber sonst gibts da keine Tricks…

Al­ler­dings würde ich für so eine Ver­zie­rung keine 3 Mi­nu­ten län­ger auf mei­nen Kaf­fee war­ten ;-)


Mei­nem Rei­se­be­richt möchte ich eine kurze Liste an Ku­rio­si­tä­ten vor­an­stel­len, die in Schwe­den und Nor­we­gen (hier ver­all­ge­mei­nert mit „die Skan­di­na­vier“) schein­bar all­täg­lich sind — für den ge­mei­nen Mit­tel­eu­ro­päer je­doch ir­ri­tie­rend wir­ken können.

  • Da wäre zum ei­nen bei­spiels­weise die Tat­sa­che, dass die Skan­di­na­vier für alle er­denk­li­chen Au­ßen­tü­ren statt Tür­schlüss­len Tür­codes ver­wen­den. Willst du also ei­nen Freund be­su­chen, lass dir am bes­ten gleich vorab den Tür­code mit­tei­len, dann stehst du nicht lange dumm vor dem Miets­haus herum…
  • Wei­ter­hin an der Ta­ges­ord­nung: Kaum ein Su­per­markt quält seine Kas­sie­re­rin­nen und Kas­sie­rer mehr mit Klein­geld­hand­ling. Da­für gibt es ein Ma­schin­chen an der Kasse in das man seine Mün­zen wirft und das ei­nem da­nach sein Rück­geld ga­ran­tiert rich­tig her­aus­gibt.
    Wenn man aus Ge­wohn­heit das Geld dann doch der Kas­sie­re­rin in die Hand drü­cken will ist man lo­gi­scher­weise so­fort als Aus­län­der ent­larvt, auch wenn man zu­vor die Kom­mu­ni­ka­tion auf Schwe­disch (mehr oder we­ni­ger) per­fekt ab­sol­viert hat.
  • Die Skan­di­na­vier stel­len sich für ihr Le­ben gerne an! Die über­tref­fen im „queu­ing“ so­gar fast noch die Eng­län­der. Habt ihr euch schon­mal mit 20 an­de­ren Leu­ten an ei­nen Bank­au­to­mat an­ge­stellt? Schön in Reih und Glied? Und brav ewig­kei­ten ge­war­tet bis ihr an der Reihe seid? Also ich nicht. Und das ist hier jetzt auch keine Über­trei­bung.
    Die Härte war mei­ner Mei­nung nach je­doch die Schlange am Ta­xi­stand des Bahn­hofs in Gö­te­borg. Dort wur­den die Ta­xi­gäste so­gar von ei­nem Ein­wei­ser in Reih und Glied hin­ter der Ab­sper­rung ge­hal­ten, dass auch ja nie­mand drän­gelt und zu schnell sein Taxi be­kommt ;-)
  • Ein tol­les Hilfs­mit­tel um un­über­sicht­lich lan­ges Queu­ing zu ver­mei­den ist das Nummer-ziehen. Ken­nen wir Deut­schen nur von Be­hör­den­gän­gen oder aus dem Ar­beits­amt. Ist dort al­ler­dings in je­dem noch so klei­nen La­den zu fin­den. Am Bahn­hof oder in ähn­lich gro­ßen Ge­schäf­ten ma­chen sol­che Sys­teme durch­aus Sinn, aber dass ich so­gar als ein­zi­ger Kunde in ei­nem 15 m² Tante-Emma-Laden nicht ohne Num­mer be­dient werde finde ich dann doch et­was übertrieben.
  • Am­peln — zu­min­dest die für Fuß­gän­ger — könn­ten im Skan­di­na­vi­schen Raum auch ge­trost ab­ge­schafft wer­den. Hält sich eh kei­ner dran. Und den Po­li­zis­ten die di­rekt ne­ben mir stan­den als in Oslo ein nor­we­gi­scher Busi­ness­man um ein Haar bei Fußgänger-Rot über­fah­ren wor­den wäre, de­nen schien das auch egal ge­we­sen zu sein.
  • Und zu gu­ter Letzt möchte ich noch meine Mei­nung des letz­ten Jah­res re­vi­die­ren, dass die skan­di­na­vi­schen Bahn­ge­sell­schaf­ten ohne jeg­li­che Ver­spä­tung un­ter­wegs sind. ICH SELBST bin zwar wie­der ohne jeg­li­che Zug­ver­spä­tung un­ter­wegs ge­we­sen, meine Schwes­ter aber hat es auf der Rück­fahrt ei­nige Tage frü­her voll er­wischt. Wäre ja auch zu schön ge­we­sen um war zu sein…

Vor ziem­lich ge­nau ei­nem Jahr habe ich an die­ser Stelle un­ter dem Ti­tel „In­tel­li­gen­tes Ska­lie­ren von Bil­dern“ über eine Bildbearbeitungs-Technologie na­mens „Seam Car­ving“ ge­b­loggt. Ein Kol­lege in mei­ner ehe­ma­li­gen Prak­ti­kums­firma Meyle&Müller hatte die Grund­la­gen die­ser Tech­nik par­al­lel zu zwei is­rae­li­schen Ent­wick­lern ent­wi­ckelt und in sei­nem Blog ver­öf­fent­licht.

Was da­mals ver­mu­tet, aber noch nicht ver­öf­fent­licht wurde, war die Tat­sa­che, dass Adobe die Tech­nik der zwei Is­rae­lis be­reits ein­ge­kauft hatte und in die nächste Photoshop-Version in­te­grie­ren wollte.

Ich hatte das Thema nicht mehr ver­folgt, bis ich vor ei­ni­gen Ta­gen­über die CS4-Ankündigung bei Ulf Theis ge­stol­pert bin.

SeamCarvingCS4Und tat­säch­lich, die neue CS4 Ver­sion von Pho­to­shop ent­hält die Tech­nik zum in­tel­li­gen­ten, in­halts­be­zo­ge­nen Ska­lie­ren von Bil­dern. Ein klei­nes Demo-Video auf der Adobe-Website de­mons­triert die Funktionalität.

Wer mehr über die Tech­nik er­fah­ren will die die­ses Ver­fah­ren er­mög­licht, der schaue sich das Vi­deo auf www.seamcarving.com an und lese par­al­lel mei­nen oben ver­link­ten al­ten Blogeintrag…

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© Bild(er): Adobe Systems Inc.


Shuttle-Driver

Be­kannt­lich kann ich ja nur un­ter Stress gut ler­nen. Also hab ich mir diese Wo­che noch­mal ein biss­chen Stress zu­sätz­lich ge­macht, da­mit ich mal frü­her mit Ler­nen an­fange. Und bis­her hats ge­klappt.
Seit ges­tern abend war ich mit ei­ner nie­gel­na­gel­neuen Mer­ce­des S-Klasse als Shuttle-Fahrer für das Jaz­zO­pen in Stutt­gart un­ter­wegs. Crew zum Auf­bau fah­ren, Bands zum Flug­ha­fen, und so wei­ter…
Meine Herrn, was ist die S-Klasse doch für ein gei­les Schiff! Ein­mal ein­ge­stie­gen will man da nie wie­der aus­stei­gen! 3000 km aufm Kas­ten und die mo­dernste Tech­nik die man zur Zeit auf dem Markt über­haupt fin­den kann! Da weiß ich jetzt we­nigs­tens wo­für ich spä­ter mal ar­beite ;-) *hehe*

Mercedes S-Klasse Interieur

Joa, und in mei­ner Stand-By Zeit, bzw. wäh­rend den rest­li­chen 8 Stun­den des Ta­ges hab ich dann im­mer­noch ge­nü­gend Zeit BWL und Farb­mess­tech­nik zu lernen.

Ich weiß, ich bin ver­rückt, aber ich brauch die Ac­tion ;-)




    Kanada-Urlaub

    Was bis­her ge­schah: Van­cou­ver, Van­cou­ver Is­land, Vic­to­ria, To­fino, Van­cou­ver, Har­ri­son Hot Springs, Fra­ser Can­yon, Hell’s Gate, Kam­loops, Cle­ar­wa­ter, Blue Ri­ver, Jas­per, Lake Louise, Banff, Cal­gary, Ed­mon­ton, Kam­loops, Adams Lake, Lyt­ton, Burnaby, Vancouver

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    Hej hej, jag heter Tobias och är tjugofyra år gammal. Das, liebe Freunde der Sprachenkultur, war Schwedisch. Und nochmals auf deutsch: mein Name ist Tobias und ich bin 24 Jahre alt. An der Hochschule der Medien in Stuttgart habe ich acht Semester "Druck- und Medien­tech­no­logie" studiert. Anfang 2007 habe ich mich mit [mediaversal] selbstständig gemacht, meinem StartUp das mir die Zeit des Studiums etwas versüßte. Seit April 2011 arbeite ich jedoch festangestellt bei der pagina GmbH und entwickle und gestalte E-Books. Und was sonst noch so los ist erfahrt ihr hier im Blog!