Nach ob­li­ga­to­ri­schem Emp­fang der Roaming-Gebühren-Info-SMS beim ers­ten Ein­schal­ten des Han­dys im Land war schnell klar, dass mich die Nut­zung mei­ner deut­schen SIM-Karte arm ma­chen würde… 2 € für eine Mi­nute Ge­spräch, 70 Cent für eine SMS – da musste eine an­dere Lö­sung her. Ich rechne zwar nicht mit hoch­fre­quen­ter Han­dy­nut­zung, aber al­lein schon um mal kurz zu­hause ein paar Leute wis­sen zu las­sen, dass ich noch nicht vom Bä­ren ge­fres­sen wurde, war dann eine ka­na­di­sche Prepaid-Karte das klei­nere Übel.

Was ich aber nicht wusste und mir auch kei­ner der nu­scheln­den Asia­ten beim Ver­kauf der SIM-Karte mit­zu­tei­len ge­dachte, war die Tat­sa­che, dass die Ka­na­dier zwi­schen Lo­ka­len und Fern­ge­sprä­chen un­ter­schei­den. Und ein Handy eine lo­kale Num­mer be­sitzt. Nun habe ich also eine Van­cou­ver Han­dy­num­mer, bin aber die meiste Zeit au­ßer­halb Van­cou­vers un­ter­wegs und muss des­halb im­mer teure Fern­ge­sprä­che zah­len. Aus­lands­ge­sprä­che und an­ge­ru­fen wer­den ist ge­nauso teuer. Fail! :-(
In­for­ma­tio­nen dazu fin­det man aber we­der in der In­fo­brochüre noch auf der Web­site des Anbieters…

Hinzu kommt, dass nach Ak­ti­vie­rung der ka­na­di­schen SIM-Karte meine deut­sche O2-Karte nicht mehr vom Handy er­kannt wird…

Was für ein Chaos!