von weiten reisen, nerdigen skripten und kreativem agenturleben
1 Aug
Vor zwei Wochen habe ich mit Freunden über Politik diskutiert, mit denen ich bisher noch nie über Politik diskutiert habe. Die Umstände drumherum ließen manchen Partybesucher an der Ernsthaftigkeit unserer Diskussion zweifeln, aber ich denke wir vier sind da ganz souverän mit klar gekommen
Irgendwann kamen dann auch die Piraten ins Spiel, und ich muss gestehen, dass ich da doch recht voreingenommen abgeblockt habe. Die Piraten in den Bundestag wählen? Für mich (noch) undenkbar. Ich ziehe an dieser Stelle dann immer gerne Parallelen zu den schwedischen Piraten im EU-Parlament, die klipp und klar sagen: wir haben EIN Thema, dafür stehen wir ein, und alles andere interessiert uns nicht. So habe ich die Piraten in Deutschland bisher auch gesehen. Und deshalb sind sie für mich als Bundestagspartei einfach nicht glaubwürdig.
Nun schau ich aber heute mal wieder im StudiVZ in der „Wahlzentrale“ vorbei und vergleiche die „Fan-Counter“. Die Zählerstände der Freunde der großen Parteien. Für mich bisher immer so ein bisschen ein Barometer für die politische Gesinnung der Studenten. Und was sehe ich? Die Piraten haben inzwischen doppelt so viele „Freunde“ wie die alteingesessenen Volksparteien. Da kam ich dann doch etwas ins Grübeln…
Natürlich ist Netzpolitik – so will ich es jetzt einfach mal pauschal nennen – wichtig, aber eine Bundestagspartei braucht doch auch noch ein bisschen mehr Programm.
Nun, vielleicht muss ich mir da selbst wieder an den Kopf langen und gestehen, dass ich mich wirklich noch nicht ausführlicher mit dem Piraten-Programm befasst habe.
Ich denke ich werde das in den kommenden Tagen mal nachholen.
P.S.: praegnanz.de nicht nur in neuem Layout, sondern auch mit großem typografischen Test der Parteiprogramme ![]()
Inklusive der Piraten.
Hej hej, jag heter Tobias och är tjugofyra år gammal. Das, liebe Freunde der Sprachenkultur, war Schwedisch. Und nochmals auf deutsch: mein Name ist Tobias und ich bin 24 Jahre alt. An der Hochschule der Medien in Stuttgart habe ich acht Semester "Druck- und Medientechnologie" studiert. Anfang 2007 habe ich mich mit [mediaversal] selbstständig gemacht, meinem StartUp das mir die Zeit des Studiums etwas versüßte. Seit April 2011 arbeite ich jedoch festangestellt bei der pagina GmbH und entwickle und gestalte E-Books. Und was sonst noch so los ist erfahrt ihr hier im Blog!
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