Am Sonn­tag abend habe ich noch zu mei­nen El­tern ge­meint, manch­mal wäre ein Auto wirk­lich von Vor­teil. Aber Fi­nan­zi­ell sieht das eher grad mau aus… Da ich ges­tern nun von Tü­bin­gen nach Karls­ruhe und nachts wie­der nach Pforz­heim musste, hab ich un­ser Auto freund­li­cher­weise schon Sonn­tag abend mit nach Tü­bin­gen neh­men kön­nen. Um dann so faul zu sein wie ich es mir nie hätte träu­men las­sen. Zum Rewe um die Ecke mit dem Auto. Ins Ge­schäft mit dem Auto. Nix mehr mit Fahr­rad fahren.

Nach­teil des gan­zen: Ich habe mal wie­der or­dent­lich flu­chen kön­nen als ich im Fei­er­abend­ver­kehr am Mon­tag mit dem Auto län­ger nach Hause ge­braucht habe als nor­ma­ler­weise mit dem Rad. Und ges­tern abend auf dem Weg nach Karls­ruhe na­tür­lich wie­der das glei­che Spiel.

Zu al­lem Über­fluss habe ich mich auch noch mit dem Navi an­ge­legt. Weil ich doch viel orts­kun­di­ger bin als die­ses blöde Elektronik-Dingens. Ist ja wohl klar!
Im End­ef­fekt hätte ich mich in Sin­del­fin­gen beim Stau um­fah­ren zwar nicht ver­fah­ren, wäre vom Navi aber in den nächs­ten Stau bei Leon­berg ge­lei­tet wor­den. Über Land, wie ich mir das vor­ge­stellt hatte, gings dann aber doch schnel­ler voran!