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von weiten reisen, nerdigen skripten und kreativem agenturleben

Archiv für Juli, 2009




Am Sonn­tag abend habe ich noch zu mei­nen El­tern ge­meint, manch­mal wäre ein Auto wirk­lich von Vor­teil. Aber Fi­nan­zi­ell sieht das eher grad mau aus… Da ich ges­tern nun von Tü­bin­gen nach Karls­ruhe und nachts wie­der nach Pforz­heim musste, hab ich un­ser Auto freund­li­cher­weise schon Sonn­tag abend mit nach Tü­bin­gen neh­men kön­nen. Um dann so faul zu sein wie ich es mir nie hätte träu­men las­sen. Zum Rewe um die Ecke mit dem Auto. Ins Ge­schäft mit dem Auto. Nix mehr mit Fahr­rad fahren.

Nach­teil des gan­zen: Ich habe mal wie­der or­dent­lich flu­chen kön­nen als ich im Fei­er­abend­ver­kehr am Mon­tag mit dem Auto län­ger nach Hause ge­braucht habe als nor­ma­ler­weise mit dem Rad. Und ges­tern abend auf dem Weg nach Karls­ruhe na­tür­lich wie­der das glei­che Spiel.

Zu al­lem Über­fluss habe ich mich auch noch mit dem Navi an­ge­legt. Weil ich doch viel orts­kun­di­ger bin als die­ses blöde Elektronik-Dingens. Ist ja wohl klar!
Im End­ef­fekt hätte ich mich in Sin­del­fin­gen beim Stau um­fah­ren zwar nicht ver­fah­ren, wäre vom Navi aber in den nächs­ten Stau bei Leon­berg ge­lei­tet wor­den. Über Land, wie ich mir das vor­ge­stellt hatte, gings dann aber doch schnel­ler voran!


Querbeet (14)

Es ist nicht im­mer Ar­cor schuld! ;-) Aber Sie wa­ren es zu­min­dest teil­weise. Im­mer­hin ha­ben sie den schlech­ten Rou­ter ge­lie­fert. Mit Neuem gehts wie­der einwandfrei.

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Im­mer diese Sa­che mit der Kon­zen­tra­tion. Ver­gan­ge­nen Mitt­woch war ich wie­der mal zu flink und habe für et­was Chaos in der Firma ge­sorgt. Ich hatte ko­mi­sche Son­der­zei­chen in den XML-Daten ent­deckt, die schein­bar mit an den Kun­den aus­ge­lie­fert wur­den. Auf der Su­che nach dem Unicode-Zeichen U+202F bin ich dann in Wi­ki­pe­dia et­was ver­rutscht und habe den „nar­row no-break space“ (ab­ge­kürzt NNBSP, Unicode-Position U+202F) fälsch­li­cher­weise als ei­nen „mon­go­li­schen Vo­kal­se­pa­ra­tor“ aus­ge­ge­ben. Und na­tür­lich wusste kei­ner wie zum Teu­fel der in die Da­ten kam. All­ge­meine Rat­lo­sig­keit. Dann hab ich sel­ber noch­mals Nach­for­schun­gen an­ge­stellt und bin auf mein Miss­ge­schickt auf­merk­sam ge­wor­den. Lei­der erst nach­dem mein Kol­lege die Mail an den Kun­den ab­ge­schickt hatte, dass sich in ih­ren Da­ten ko­mi­sche mon­go­li­sche Zei­chen be­fin­den wür­den. *peinlich*


Liebe Deut­sche Bahn,

ich fahre je­des Jahr viele hun­derte Ki­lo­me­ter mit Ih­nen und mag Sie ja ei­gent­lich sehr. Und nor­ma­ler­weise ver­zeihe ich kleine Ver­spä­tun­gen auch, aber was ich am ver­gan­ge­nen Frei­tag, den 17. Juli 2009, in­ner­halb von 24 Stun­den er­le­ben durfte, schlägt dem Fass den Bo­den aus.

Ich habe mich um 7:22 Uhr am frü­hen Mor­gen von Stutt­gart auf den Weg nach Tü­bin­gen ge­macht. Kurz vor Wend­lin­gen hielt der Regional„express“ auf of­fe­ner Stre­cke an. Sper­rung we­gen Ober­lei­tungs­sscha­den. 25 Mi­nu­ten Still­stand, dann im Schritt­tempo zu­rück nach Plochin­gen. Dort hieß es, es wür­den Busse bis Nür­tin­gen fah­ren. Als alle Fahr­gäste am Bus­bahn­hof stan­den hieß es, es gibt keine Busse, der Zug fährt wie­der. Und als wir dann alle ge­rade im Zug platz­ge­nom­men hat­ten hieß es, der Zug fährt doch nicht. Letzt­end­lich fuhr ein Die­sel­trieb­wa­gen bis Wend­lin­gen wo wir vor der Ein­fahrt in den Bahn­hof noch­mals gute 15 Mi­nu­ten war­ten durften.

Aber auch in Wend­lin­gen hat das mit dem Schie­nen­er­satz­ver­kehr nicht so ganz ge­klappt. Für mitt­ler­weile zwei! kom­plette Re­gio­nal­züge wurde ein ein­zi­ger Bus be­reit­ge­stellt. Wie kann man denn so pla­nen?!
Nach ei­ner wei­te­ren hal­ben Stunde War­ten am Bahn­steig wur­den wei­tere Busse be­reit­ge­stellt. Der Zug­ver­kehr wurde eben­falls wie­der aufgenommen.

Um 11 Uhr bin ich nach 3½-stündiger Odys­see mit mehr als 2 ½ Stun­den Ver­spä­tung in Tü­bin­gen an­ge­kom­men. Dort musste ich mir von Ih­ren nicht ge­rade freund­li­chen Ser­vice­kräf­ten sa­gen lasse, dass es im Re­gio­nal­ver­kehr noch nicht mal eine Er­stat­tung des Fahr­prei­ses gibt.
Eine Frechheit.

Nun geht das Chaos aber lei­der noch in eine zweite Runde.
Abends musste ich von Tü­bin­gen nach Pforz­heim und bin aus ter­min­li­chen Grün­den mit der Re­gio­nal­bahn über Horb und Calw ge­fah­ren. Durch ein Un­wet­ter und um­ge­stürzte Bäume auf den Glei­sen durfte ich die zweite Stre­cken­sper­rung an die­sem Tag er­le­ben. Von Bad Tein­ach aus gab es Schie­nen­er­satz­ver­kehr bis Bad Lie­ben­zell. Der Bus­fah­rer war kurz an­ge­bun­den und meinte nur, er müsse sich be­ei­len da­mit der An­schluss­zug in Bad Lie­ben­zell noch er­reicht wird.

Dort an­ge­kom­men war die Re­gio­nal­bahn Rich­tung Pforz­heim lei­der schon ab­ge­fah­ren und ihre Fahr­gäste stan­den sprich­wört­lich im (strö­men­den) Re­gen. Und nun kom­men Sie mal von Bad Lie­ben­zell weg. Wie kön­nen Sie in solch ei­ner Si­tua­tion ei­gent­lich die Re­gio­nal­bahn nach Pforz­heim ab­fah­ren las­sen ohne auf den Bus zu war­ten?!
Wir lie­ßen Freunde und Be­kannte aus Pforz­heim her­fah­ren und bil­de­ten Fahr­ge­mein­schaf­ten um ir­gend­wie alle Fahr­gäste pri­vat nach Pforz­heim zu be­för­dern. Was ja — nur ne­ben­bei er­wähnt — ei­gent­lich Ihre Auf­gabe sein sollte…
Ver­spä­tung dies­mal: 50 Mi­nu­ten. Hät­ten wir auf den nächs­ten „re­gu­lä­ren“ Zug ge­war­tet: min­des­tens 100 Minuten.

Auch wenn ich schon recht un­freund­lich er­fah­ren habe, dass es im Re­gio­nal­ver­kehr keine Er­stat­tung des Fahr­prei­ses gibt sende ich Ih­nen in die­sem Brief den­noch meine zwei Fahr­kar­ten mit. Viel­leicht zei­gen Sie sich nach der Lek­türe die­ser amü­san­ten Bahn­reise doch noch ku­lant und er­stat­ten mir den Fahr­preis. Im­mer­hin habe ich so­eben mit der Ver­län­ge­rung mei­ner Bahn­Card 50 für wei­tere 115,- € Um­satz in Ih­ren Kas­sen ge­sorgt. Ich kann nur hof­fen, dass Sie das Geld auch gut investieren.

Mit freund­lichs­ten Grü­ßen,
Ihr To­bias Fischer

 

P.S.: Auch heute, am 21. Juli 2009, hat das lei­der nicht so ganz ge­klappt. Schon wie­der Stre­cken­sper­rung in Rich­tung Tü­bin­gen. Im­mer­hin konn­ten wir erst gar nicht in den Zug ein­stei­gen und wur­den über Her­ren­berg nach Tü­bin­gen ge­schickt. „Nur“ ca. 40 Mi­nu­ten Ver­spä­tung. Das ist doch schon­mal ein gu­ter An­fang ;-) Wei­ter so!


Ein hal­bes Kilo Ha­ribo Phan­ta­sia in­ner­halb von nur 4 Stun­den fühlt sich – zu­min­dest nach zwei wei­te­ren Stun­den – im Ma­gen ir­gend­wie nicht mehr so le­cker an wie beim Verzehr.

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Manch­mal fal­len ei­nem aus hei­te­rem Him­mel ein­fach mal Dinge ein, an de­nen man sich 2 Wo­chen lang den Kopf zer­bro­chen hat. Zum Bei­spiel wo­her man neue Ar­beits­kol­le­gen kennt…

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Als Sin­gle öfters mal mit Pär­chen weg­ge­hen macht nach ei­ner Weile ein­fach kei­nen Spaß mehr. Und seien die Leute noch so nett.


Dummes Arcor!

Manch­mal muss man ein­fach fluchen!

Und nach­dem ich in der WG jetzt schon rum­ge­tobt habe und den blö­den Arcor-Router am liebs­ten im… Bag­ger­see ver­sen­ken würde, muss ich jetzt eben hier die rest­li­che Wut raus lassen!

Ich wech­sel alle halbe Stunde von LAN-Kabel zu W-LAN und um­ge­kehrt. Weil die In­ter­net­ver­bin­dung da­nach ein­fach nicht mehr funk­tio­niert. Klappt dann der Down­stream nach dem Re­set wie­der ein­wand­frei, kann man auf ein­mal nichts mehr hoch­la­den. Ätzend!

Ich habe ge­rade eine ge­schla­gene Stunde lang ver­sucht ein 1.1 MB PDF zu ver­schi­cken. Eine Stunde! 20 Mi­nu­ten da­von dachte ich es würde funk­tio­nie­ren. Dann hat er aber bei 25% Über­tra­gung ab­ge­bro­chen. 250 KB in 20 Mi­nu­ten? Für Ar­cor schein­bar eine or­dent­li­che Leis­tung die sie als DSL 6000 verkaufen.




    Kanada-Urlaub

    Was bis­her ge­schah: Van­cou­ver, Van­cou­ver Is­land, Vic­to­ria, To­fino, Van­cou­ver, Har­ri­son Hot Springs, Fra­ser Can­yon, Hell’s Gate, Kam­loops, Cle­ar­wa­ter, Blue Ri­ver, Jas­per, Lake Louise, Banff, Cal­gary, Ed­mon­ton, Kam­loops, Adams Lake, Lyt­ton, Burnaby, Vancouver

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tobias.bloggt

    Hej hej, jag heter Tobias och är tjugofyra år gammal. Das, liebe Freunde der Sprachenkultur, war Schwedisch. Und nochmals auf deutsch: mein Name ist Tobias und ich bin 24 Jahre alt. An der Hochschule der Medien in Stuttgart habe ich acht Semester "Druck- und Medien­tech­no­logie" studiert. Anfang 2007 habe ich mich mit [mediaversal] selbstständig gemacht, meinem StartUp das mir die Zeit des Studiums etwas versüßte. Seit April 2011 arbeite ich jedoch festangestellt bei der pagina GmbH und entwickle und gestalte E-Books. Und was sonst noch so los ist erfahrt ihr hier im Blog!