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29 Feb

The Fountain – definitiv einer der besten Filme die ich in letzter Zeit gesehen habe!
Eigentlich habe ich den Film schon vor ca. 3 Wochen gesehen, zusammen mit meinem Mitbewohner, seiner Freundin und nem Kumpel. Das war in der Prüfungszeit, und eigentlich hätte ich ja lernen sollen. Aber so ein DVD-Abend kann zwischendurch auch mal ganz nett sein. Also hat der Jakob uns „The Fountain“ empfohlen. Ein wahres Meisterwerk des Regisseurs Darren Aronofsky der insgesamt 6 Jahre an Drehbuch und Film gearbeitet hat. Und diese Perfektion ist in Bild und Ton deutlich sicht– und hörbar! Selten habe ich so eine harmonische Komposition von Bild und Ton auf der Leinwand erlebt wie hier.
Der Film besteht aus drei ineinander verwobenen Handlungssträngen, die insgesamt eine Zeitspanne von 1000 Jahren umfassen: Im Jahr 1500 sucht der spanische Conquistador Tomas nach dem Baum des ewigen Lebens im Reich der Maya, um dessen Saft seiner geliebten Königin Isabel zu bringen. Im Jahr 2000 versucht der Wissenschaftler Tom Creo verzweifelt mit Hilfe von Pflanzenextrakten aus dem Regenwald Guatemalas ein Medikament zu entwickeln, um seine Frau Izzi vor dem Tod durch einen Hirntumor zu retten. Und im Jahr 2500 ist der Weltraumreisende Tom in einer großen Blase unterwegs, um einen darin wachsenden Baum zu dem sterbenden Stern Xibalbá zu bringen, der nach den Vorstellungen der Maya ein Ort im Jenseits ist, an dem Tote wiedergeboren werden können. (www.wikipedia.de)
Der Film mag etwas Fantasy-mäßig angehaucht sein, ist durch 3 Handlungsebenen in 3 verschiedenen Epochen anfangs auch etwas verwirrend, aber je länger man den Hauptdarsteller (sehr authentisch: Hugh Jackman) auf seiner Reise begleitet desto mehr fesselt die Story. Eigentlich fesselt weniger die Story als vielmehr die Tatsache, dass man nicht so sehr weiß worauf der Film hinausläuft… Mittelalter, Gegenwart, Zukunft… Und doch ein und dieselbe Geschichte. Ein und dieselbe? Nicht ganz. Die Geschichten ergänzen sich. Ergänzen sich in Zeitsprüngen, füllen Inhaltslücken und setzen so das Puzzle mehr und mehr zusammen.
Der Film will jedoch nicht nur eine Story erzählen und ein guter Film sein, sondern auch zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Wir saßen hinterher noch eine gute Stunde zusammen und haben den Film wirken lassen und über verschiedene Aspekte des Films diskutiert. The Fountain erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im Prinzip rundet er mit einem mehr oder weniger offenen Ende das ganze nur noch mehr ab. Und lässt doch sehr viel Platz für eigene Gedanken und Interpretationen.
Die verdammt eindrucksvollen Bilder und der grandiose Soundtrack geistern mir auch heute immer noch im Kopf herum, und deshalb hab ich das ganze jetzt nach 3 Wochen endlich mal gebloggt
Hej hej, jag heter Tobias och är tjugofyra år gammal. Das, liebe Freunde der Sprachenkultur, war Schwedisch. Und nochmals auf deutsch: mein Name ist Tobias und ich bin 24 Jahre alt. An der Hochschule der Medien in Stuttgart habe ich acht Semester "Druck- und Medientechnologie" studiert. Anfang 2007 habe ich mich mit [mediaversal] selbstständig gemacht, meinem StartUp das mir die Zeit des Studiums etwas versüßte. Seit April 2011 arbeite ich jedoch festangestellt bei der pagina GmbH und entwickle und gestalte E-Books. Und was sonst noch so los ist erfahrt ihr hier im Blog!
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