Ges­tern bin ich mit dem Speed-Katamaran, nicht wie an­ge­nom­men mit dem Post­schiff, von den Lo­fo­ten ab­ge­reist und abends in Bodø an­ge­kom­men. Ein ver­schla­fe­nes Nest. Also hab ich erst­mal Le­bens­mit­tel ein­ge­kauft, und dann die rest­li­che Zeit am Bahn­hof mit hun­der­ten an­de­ren Back­pa­ckern ver­bracht die eben­falls auf den nacht­zug nach Trond­heim ge­war­tet ha­ben. Lie­ge­sitze in ei­nem al­ten klapp­ri­gen Zug sind übri­gens nicht son­der­lich be­quem!
Trond­heim ist zwar die Dritt­grösste Stadt des Lan­des, aber wirk­lich was los ist nicht. Des­halb hab ich jetzt erst­mal Bil­der hoch­ge­la­den und werde mal schauen, was man bei dem Re­gen­wet­ter noch so ma­chen kann. Ich muss im­mer­hin noch bis 23 Uhr auf den nächs­ten Nacht­zug warten.

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Die Schiff­fahrt nach Bodø war in so­fern ganz „lus­tig“, als dass ich noch nie so viele Men­schen ge­se­hen hab, die gleich­zei­tig über den … ähm… Kotz­tü­ten hin­gen! Ich hab noch ge­schmun­zelt, als der Cap­tain an­ge­kün­digt hat, dass die Wel­len­höhe ei­nen Me­ter be­trägt und man doch bes­ser sit­zen blei­ben soll.
Ich sag euch eins: 1 m ist ver­dammt viel! Vor al­lem wenn man mit ei­nem 50 m Ka­ta­ma­ran drü­ber heizt. Das fühlt sich dann an wie übelste Luft­lö­cher auf ei­nem Ryan-Air-Flug — aber nicht mal eben für 5 Mi­nu­ten, son­dern 2 Stun­den lang! Ich will wirk­lich nie wis­sen wie sich 2 oder 3 m bei der Ge­schwin­dig­keit an­füh­len! Glück­li­cher­weise bin ich von der sea-sickness ver­schont geblieben…