Farbige git-Konsole unter Mac OS X

Wer git für Win­dows in­stal­liert, der hat eine tolle far­bige Kon­sole die im git-Repository un­ter an­de­rem den ak­tu­el­len Branch und den Staging-/Commit-Status an­zeigt. Sehr nütz­lich, wenn man viel auf der Kom­man­do­zeile un­ter­wegs ist.

git für Mac bzw. die in XCode in­te­grierte git-Version bie­tet hin­ge­gen von Haus aus kein Syntax-Highlighting im Ter­mi­nal. Ab­hilfe schaf­fen fol­gende vier Be­fehle die Op­tio­nen in der git-Config ändern:

git config --global color.diff true
git config --global color.status true
git config --global color.branch true
git config --global color.ui true

Wem das noch zu we­nig Farbe ist, der kann noch ei­nen Schritt wei­ter ge­hen und seine .bashrc-Datei mit Hilfe der fol­gen­den Skript-Bibliothek an­pas­sen: https://github.com/revans/bash-it

Ich habe mir da­bei je­doch nicht die voll­stän­di­gen Tools in­stal­liert son­dern nur Syntax-Highlighting für git (Plu­gin „git“) und die Code-Completion für git (Com­ple­ti­ons „git“ und „git_flow“).

git-colored-terminal-mac-osx

Fa­zit:
IMHO ma­chen erst die bash-it git-Tools das Ar­bei­ten mit git auf der Kom­man­do­zeile un­ter Mac OS X wirk­lich sinn­voll. Ohne git-Command-Completion, far­bi­gem Ter­mi­nal oder Branch-/Staging-Anzeige wäre das re­la­tiv unspaßig…

Redesign & Relaunch

Der letzte Blog­post ist lange her, die ver­link­ten Rei­se­ta­ge­bü­cher von 2007 und 2011 un­voll­stän­dig. Den­noch halte ich noch ein biss­chen am Me­dium „Blog“ fest und möchte tobias-bloggt.de wie­der et­was auf­le­ben lassen.

Das Re­de­sign des Blogs war eher eine Laune mei­ner krea­ti­ven Ge­hirn­hälft, die das alte blau ein­fach nicht mehr se­hen konnte. Nun ist al­les et­was kla­rer und über­sicht­li­cher struk­tu­riert, ich bin wie­der zu­frie­den und kann nun hof­fent­lich ver­mehrt zur Content-Produktion über­ge­hen ;-)

Harrison Hot Springs bis Clearwater

30. — 31. Juli 2011

Die Ue­ber­nach­tung in Har­ri­son Hot Springs war un­spek­ta­ku­laer. Der Cam­ping­platz noch un­spek­ta­ku­lae­rer. Ei­ner der schlech­tes­ten um ehr­lich zu sein. Und mit der Ei­sen­bahn­li­nie hin­ter dem Zelt. Eine gute Ein­ge­wo­eh­nung in das Le­ben mit der ein­zi­gen Ei­sen­bahn West-Ost-Verbindung die uns in den fol­gen­den Wo­chen fast im­mer be­glei­ten sollte…

In Hope ho­len wir Chris­tof ab und ma­chen uns auf den Weg Rich­tung Kam­loops. Auf dem Trans Ca­nada High­way 1 durch den Fra­ser Can­yon. Eine atem­be­rau­bende Fahrt! Wow!

Fraser Canyon

Fra­ser Canyon

Selbst in die­sem Can­yon be­glei­tet ei­nen die Ei­sen­bahn­li­nie auf Schritt und Tritt. Und dies teil­weise min­des­tens ge­nauso atem­be­rau­bend wie die Strasse selbst. Weil die zwei Ei­sen­bahn­ge­sell­schaf­ten Ca­na­das, Ca­na­dian Na­tio­nal und Ca­na­dian Pa­ci­fic, waeh­rend der Bau­phase nicht ge­rade sehr gut auf­ein­an­der zu spre­chen wa­ren ha­ben sie je­weils eine ei­gene Bahn­trasse ge­baut. Je­der auf sei­ner ei­ge­nen Seite des Can­yons. Heute hin­ge­gen tei­len sie sich die Stre­cken und auf ei­ner Seite wird fluss­auf– und auf der an­de­ren fluss­ab­waerts gefahren.

Beim Bau der zwei­ten Stre­cke ver­kal­ku­lier­ten sich die Spreng­meis­ter und ein gros­ser Fels­bro­cken lan­dete im Fluss und er­schuf eine schmale Eng­stelle, heute Hell’s Gate genannt.

Hell's Gate

Hell’s Gate

Eine alte Ski­gon­del bringt ei­nen tro­cke­nen Fus­ses ue­ber die ein­drucks­vol­len Strom­schnel­len auf die an­dere Seite des Flusses.

Fraser und Thompson River

Fra­ser und Thomp­son River

Na­echs­ter Stop war in Lyt­ton wo ich mich ue­ber Raf­ting­mo­eglich­kei­ten er­kun­digte und wir ein paar Me­ter zum Zu­sam­men­fluss des Fra­ser mit dem Thomp­son Ri­ver ge­lau­fen sind. Ein in­ter­es­san­tes Bild, der Zu­sam­men­fluss des se­di­ment­be­la­de­nen Fra­ser Ri­vers mit dem kla­ren Thomp­son River.

Thompson River

Thomp­son River

Nach Lyt­ton aen­derte sich die Land­schaft ab­rupt. Statt den end­lo­sen Wael­dern er­streckte sich ploe­tz­lich eine karge Prae­rie­land­schaft vor und ne­ben uns. Und selbst im Fluss­tal des Thomp­son Ri­vers war kaum ein grue­ner Zweig zu ent­de­cken. Lyt­ton und das Thomp­son Val­ley sind al­ler­dings auch der Hot­spot von Bri­tish Co­lum­bia, wie ich spae­ter er­fah­ren habe…

Kamloops Lake

Kam­loops Lake

Auf dem Camp­ground des Steel­head Pro­vin­cial Parks am Kam­loops Lake wa­ren wir dann dem See ob der er­fri­schen­den Ab­ku­eh­lung sehr dank­bar. Ebenso mor­gens, denn ab sie­ben Uhr hat man es im Zelt kaum mehr ausgehalten.

Am na­echs­ten Tag ging es re­la­tiv un­spek­ta­ku­laer wei­ter in Rich­tung Nor­den. Kurz nach Kam­loops wa­ren wir dann wie­der mit end­lo­sen Wael­dern um­ge­ben und in Cle­ar­wa­ter ha­ben wir zum ers­ten Mal auf der Tour ei­nen Re­gen­schauer erwischt.

Ueb­ri­gens: Der ka­na­di­sche Wet­ter­be­richt scheint nicht sehr zu­ver­la­es­sig zu sein. Im­mer wenn ich den Wet­ter­be­richt ge­checkt habe war fuer den ue­ber­na­echs­ten Tag Re­gen an­ge­ku­en­digt. Im­mer! Und let­zend­lich at dann im­mer! die Sonne geschienen…

Wei­tere Bil­der gibt es hier…

Lebenszeichen

Nein, ich bin nicht vom Bae­ren ge­fres­sen wor­den! Ich lebe noch! :-)

Al­ler­dings war ich die letz­ten 1 1/2 Wo­chen fernab jeg­li­cher Blogging-Moeglichkeit und bin erst heute wie­der in Van­cou­ver Down­town angekommen.

So­mit bin ich auch schon am Ende mei­ner Reise an­ge­kom­men. Zwei­ein­halb Tage blei­ben noch um noch­mals ein biss­chen durch Van­cou­ver zu strei­fen und Sight­see­ing nach­zu­ho­len — was ich zu Be­ginn mei­ner Reise aus schie­rer Faul­heit nicht auf die Reihe ge­bracht habe. Da war aus­ru­hen und chil­len erst­mal wichtiger…

In Van­cou­ver ist ge­rade 11 Uhr abends, ich bin tod­muede und des­halb fol­gen die Be­richte und Bil­der der letz­ten Wo­chen erst mor­gen oder hof­fent­lich die na­echs­ten Tage ir­gend­wann. Stay tu­ned…